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End is Forever

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Datum: 05.08.2006

End is Forever

Interview mit End is Forever

Bad Oeynhausen (ml)    End is Forever ist eine Band, die aus der Richtung Metalcore entstammt. Im letzten Jahr haben sie zahlreiche Konzerte von Bielefeld bis Hamburg gegeben und sind jetzt in der Druckerei gewesen. Nach einem 40-minütigen Konzert, Hardcore-Konzerte gehen auf Grund der stimmlichen und akkustischen Belastung normalerweise nie länger als 30 bis 45 Minuten, hat die Band noch ein Interview für uns gegeben.

Wie fühlt man sich nach so einem Konzert rein stimmlich gesehen?
Janina:Also, ich glaube man kann mich noch verstehen. Richtig heiser bin ich nicht, also stimmlich gesehen ist es kein
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Problem.Ist halt Trainingssache, man muss sich einigermaßen hören, dass man nicht so brüllt und dann geht das eigentlich.

Du bist ja ziemlich tief gekommen, auch in die satanischen Bereiche. Seit wann existiert ihr in dieser Formation?
Janina: Seit etwas über einem Jahr. Unser Drummer ist der letzte der dazu gekommen ist, dann hatten wir ein bis zwei Drummerwechsel. Krissie ist eines der Gründungsmitglieder mit Sebastian zusammen.

Und du auch?
Janina: Nee, ich bin erst später dazu gekommen. Ich sollte erst Bass spielen, dann hab ich mir aber das Mikro geschnappt und dann haben sie gesagt, nee du brüllst dann besser. Und deswegen ist auch der Tobi da.

Eure Texte hat man jetzt nicht richtig verstanden, legt ihr auf eure Texte auch großen Wert?
Janina: Auf unsere Texte legen wir sehr großen wert. Uns geht es halt darum auch wirklich eine Message rüber zu bringen. Wir sind mal sozialkritisch oder politisch. Zum Beispiel Kriegslied ist ein Antikriegslied, ist ein ehemaliges Gedicht, was wir verwendet haben. Uns geht es halt darum, die Hoffnung am Leben zu halten, den Kampfgeist am Leben zu halten. Also immer etwas in die Richtung. Menschenrechte, die typischen Emo-Texte, Freundin ist weg. So ohne Sinn und Verstand, das heißt schon immer ne Message dahinter.

Wie viele Konzerte habt ihr schon hinter euch?
Tobias: Einige.
Janina: Seit dem letzten Jahr häuft es sich eigentlich ganz schön. Im letzten Jahr haben wir so ungefähr 30 gespielt.
Kristina: Auf unserer Seite (http://www.endisforever.de) gibt es eine History, da haben wir alle drin.
Janina: Wir versuchen auch alles mit zu nehmen, was geht, weil wir einen ziemlichen Spaß daran haben, wie man auch sieht. Rumschubsen und Spaß haben und viel zu viel schwitzen. Das ist unser Sport.


Das sieht man ja, die Verrenkungen sieht man ja. Draußen beginnt grad der Soundcheck. Also, was könnt ihr anderen Bands aus eurer Szene empfehlen, rein in Bezug auf Auftritten, ich glaube es gibt da nicht so viele Locations, wo man jetzt Auftritte kriegen kann.
Tobias: Das ist das schwierige. Wenn man jetzt selber nicht so die Kontakte hat, soll man sich mit anderen Bands zusammen tun, so mit zwei bis drei Bands und sich einfach umhört, wo man spielen kann. In den meisten Jugendclubs zum Beispiel. Das ist auch immer das schwierige, halt raus zu kommen. Wir kommen aus Bückeburg und spielen halt immer so in Nordrhein-Westfalen und versuchen natürlich auch mal in Hannover zu spielen oder weiter zu kommen. Es ist halt wichtig Kontakte zu knüpfen, auch zu anderen Bands.

Achso, hattet ihr denn schonmal Konzerte in größeren Städten?
Kristina: Hamburg, in Hannover haben wir auch schon gespielt.
Janina: Bielefeld.
Tobias: Paderborn.
Janina: Hier. Es ist halt immer schwierig, die Clubs halt direkt anzusprechen. Die meisten sagen, nöö, wir kriegen die Bands gleich mit Vorbands und wenn suchen wir uns ne lokale Band und es ist echt schwer ohne Booking-Agentur oder sonst irgendwelche Kontakte an Auftritte zu kommen.
Kristina: Unser Ziel ist auch mal Richtung Osten zu gehen, so Berlin, Leipzig.
Janina: Dorthin, wo es keine Bürgersteige mehr gibt, weil da gehen die Leute auch mal richtig ab.
Kristina: Auch mal in den Süden Deutschlands, oder in den Ruhrpott. Eventuell auch mal Polen, weil wir ja jetzt die Split CD machen, auf der auch Polen dabei sind.


Okay, dann wünschen wir euch noch viel Erfolg. Danke für das Interview.