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Bratze

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Datum: 03.10.2007

Reingehört bei Bratze

Kraft hat Bratze (VÖ: 19.10.2007)

Bad Oeynhausen (ml)    Bratze - Das sind Der Tante Renate und ClickClickDecker. Anstatt das xte "Soloalbum" zu veröffentlichen, hat man sich dazu entschieden, gemeinsame Sache zu machen.
Entstanden ist ein Album mit 11 Elektro-Pop Perlen, die den Herbst schöner machen und teilweise eine politische Message überbringen, die aktuelle politische Themen trifft.

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Schon allein "Dudikoff", der Opener des Albums, fängt mit einer Mischung aus Techno/Electronic und Independent an. Auch der Zwischenruf "Hier kommt die neue Unterschicht, die allen Reformen die Beine bricht" ist wegweisend für das restliche Album. Die beiden haben auf alle Fälle eine Botschaft zu verkünden.
Weitere Lieder der Politrichtung wären zum Beispiel "Lundgren" mit Lyrics, wie "Dieses Jahr kein Urlaub. Das ist viel zu gefährlich.", "Ein Verlangen nach der Sicherheit", "Wir tragen keine Masken", "Da ist doch was im Busch, wir brauchen schleunigst ein Problembericht", oder der Refrain "Der Ansatz war ganz gut, die Inszenierung wirklich schlecht", zielt definitiv auf aktuelle politische Ereignisse ab. Und nicht nur Politiker, wie Bush werden kritisiert, nein auch die deutsche Politik, speziell die von Schäuble, bekommt da wohl ordentlich etwas ab.
Allgemein kommt aber auf dem Album nicht nur Electronic, Indie und Polit durch. Es können auch Vergleiche gezogen werden. So klingen einige Lieder doch etwas nach Deichkind, so zum Beispiel "Im Auge des Lachs" und Teile von "Dudikoff". Viele Lieder wären auf dem Dancefloor einer Disco nochmal besser aufgehoben, als in meinem CD-Player. Mit der richtigen Vermarktung holt man vielleicht in Zukunft alle Discotänzer und Dancefloorpopper auf seine Seite.
Gerade Lieder, wie "Aggressor" oder auch "Attok Zoback" lassen sich mit Sicherheit in jeder Disco gut abspielen.
Wie auch schon das Label Audiolith schreibt, besteht die Musik aus "800 Gramm Techno, 350 Gramm IndieClash und einem Pfund klebender Hookline". So weit will ich das ganze nicht analysieren, aber da ist schon etwas wahres dran.
Wer sich diesem Mix aus Musikstilen hingibt und sich das Album anhört, wird ein Feuerwerk interessanter Sounds erleben. Musik, die auch noch nach dem xten Durchlauf im CD-Player begeistert und interessant ist.

Übrigens steht auch eine Tour an. Hier sind die Termine (alle 2007):
25.10. Berlin - Eel Pie
26.10. Leipzig - Connie Island
27.10. Hamburg - Hafenklang Exil
02.11. Flensburg - Volxbad
03.11. Rostock - Cafe Momo
08.11. Köln - Stereo Wonderland
09.11. Münster - Amp Fiebertanzparty
10.11. Göttingen - Cafe Kabale
13.11. Trier – Ex Haus
14.11. München - Sunny Red
15.11. Würzburg – Cafe Cairo
16.11. Hannover – Kulturpalast Linden
17.11. Bielefeld – Falkendom
14.12. Dortmund - Suite 023
15.12. Braunschweig - Nexus