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Konzertbericht

Bands
Blackmail
xrFarflight

Locations
Kleine Freiheit



Datum: 02.10.2011

Blackmail in der Kleinen Freiheit, Osnabrück am 02.10.11

Wenn die Post kommt

Osnabrück (kl)    Blackmail spielten am 02.10.11 in der Kleinen Freiheit in Osnabrück auf. Neuer Sänger, neues Album und Spielfreude en masse machten den Abend rund um gelungen. Was die Leute ärgern wird, die nicht den weg in die leider nur halb volle kleine Freiheit fanden.


Sie haben Post. Schwarze Post. Und erfreuliche Post. Denn Blackmail gaben sich die Ehre Osnabrück einen Besuch abzustatten. Die Koblenzer Indieband um die Ebelhäuserbrüder haben nach ihrer Trennung vom ehemaligen Sänger Aydo Abay und Künstlerische Pause ein neues album eingespielt und stellen dies jetzt auch der breiten Masse live vor.

Bevor jedoch Blackmail die Bühne erklimmen, gingen xrFarflight aus Hamburg auf die Bühne. Im Stil an Pink Floyd zu

Fotos zum Konzert

Homepage von Blackmail

Homepage von xrFarflight

besten Syd Barret Zeiten, Radiohead und Beatles zu Sgt Pepper Zeiten spielten sie ihr set von ca 40 Minuten runter. Technisch gut und auch die schwierigen Passagen ihrer Musik live meisternd war dies im Ganzen ein guter Einstand in den Abend der noch einiges bereit halten sollte. Und auch die leichte unpünklichkeit des Drummers wurde mit einem Lachen verziehen.

Als jedoch Blackmail die Bühne betraten, war definitiv klar wem der Abend gehört. Schon der Opener Santa Rosalina war eine Standortbestimmung die sich gewaschen hatte. In bester Laune und spielfreude präsentierte sich die Band auf der doch recht kleinen Bühne. Und der neue Sänger Matthias Reetz ist ein guter und logischer ersatz von Aydo Abay, besonders wo sich die Stimmen ähneln. Jedoch der erste Eindruck von Heern Reetz war: er könnte auch der Sohn von Kurt Ebelhäuser sein. Jedoch war dieser Eindruck auch wieder beseitigt als er die ersten Lieder sang. Eine gute wahl von den Ebelhäuser Brüdern.

Druckvoll ging es weiter durch das Set, dass 5 Stücke vom neuen Album Anima Now beinhaltete. Was nicht weiter schlimm war, da sich die Stücke wie Deborah und Monographic Doll nahtlos in das ältere Material einreihten. Welches gut gemischt war. Da wurde Material aus Friend or foe hervorgezaubert (evon, It could be yours), leicht etwas vom Arial View eingestreut (Moonpigs, Away with the fairies) und das Ganze mit Material aus Tempo, Tempo abgerundet. Liest sich grad wie ein gutes Rezept zum kochen und so wars auch. Die Sahnehaube auf dem dessert war ohne Zweifel ein extragut vorgetragenes it`s always a fuse to live at full blast. Ich hätte stunden dem Instrumental am "ende" des songs zuhören können. Denn es hinzubekommen ein Instrumental Part hinzulegen ohne nach 2 Min langweilig zu werden gelingt nur ganz wenigen. Das allein war das Erscheinen wert.

Leider gibt es neben den leider wenig erschienenen Zuschauern noch einen Wehmutstropfen: Es war definitiv zu kurz. nach ca 75 Minuten war das Spektakel auch leider schon wieder zu Ende. Das nächste mal gehts auch 120 Minuten oder? Und den nicht erschienenen sei gesagt: Ganz schön was verpasst Keule!