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Datum: 28.08.2011

Die Telekom Extreme Playgrounds in Hamburg

Zwischen Rampen und Punkrock

Hamburg (m2w)    von Chris Noltekuhlmann - In der ausverkauften Wasserskiarena Pinneberg erlebten tausende Fans die Jubiläumsausgabe der Telekom Extreme Playgrounds.

Fotos zu den Telekom Extreme Playgrounds
Homepage der Telekom Extreme Playgrounds


Wenn Action-Sport von Weltrang und ein exzellentes Lineup aufeinandertreffen, kann es sich nur um die Telekom Extreme Playgrounds handeln.

Das Wetter ist bedeckt und düster, die Erwartungen, bei einem Lineup mit Yellowcard, NOFX und Rise Against hoch. Die Wasserskiarena in Pinneberg war schon vor Beginn des Konzerts von Yellowcard sehr gut gefüllt. Schließlich wurde drei Tage vorher bekannt gegeben, dass alle Karten restlos ausverkauft sind. Auf dem Festivalgelände war schon zur Mittagzeit mächtig was los, denn schon Vormittags begannen die Vorrunden des offiziellen Stopps der WWA Wake Park World Series 2011 und dem internationalem BMX Miniramp und Wakeskate Contest. Die Titel und ein sattes Preisgeld nehmen die drei glücklichen Sieger Tom Fooshee (Wakeboard), Reed Hansen (Wakeskate) und Mark Webb (BMX Miniramp) mit nach Hause.

Zu Höchstleistungen kam es auch auf der Bühne am See. Zwischen den verschiedenen Action-Sports- Durchgängen standen als erstes um 15:00Uhr die Pop-Punk-Band Yellowcard auf der Bühne. Zu Beginn des Auftrittes begann es zu Regnen, was die Fans jedoch nicht vom Feiern abschreckte. Die seit 1997 bestehende Band spielte das Beste aus den alten Alben wie z.B. Ocean Avenue oder Light Up The Sky und präsentiere auch Songs aus dem neuen Album When You're Through Thinking, Say Yes welches dieses Jahr erschien. Nach den ersten fünf Songs hörte der Regen auf und die Menschenmasse vor der Bühne verwandelte sich in einen Riesen Moshpit.

Nach Yellowcard konnte man die Zeit bis zum nächsten Konzert um 18:45Uhr gut vertreiben. Zum einen gab es die Best Trick Session auf der BMX Miniramp und die zweite Runde des Wakeboard Wettkampfes, zum anderen luden Rise Against zur Autogrammstunde.

Dann war die Zeit gekommen für die Punk-Legenden NOFX. Nichts passt natürlich besser zu einem solchem Action-Sport-Event, als gute Tony Hawk Proskater Songs. Die Jungs um Frontmann Fat Mike füllten spürbar die Fläche vor der Bühne am See. Obwohl1983 gegründet schienen die Jungs so, als ob keinerlei Zeit vergangen wäre. Mit Songs wie Dont Call Me White und Kill All The White Man zeigten NOFX was sie drauf haben. Neben der Musikalischen Seite gab es wie gewohnt eine einmalige und amüsante Show.

Als schließlich alle Wettkämpfe beendet, die Medaillen und Titel verteilt waren, traten die Headliner Rise Against zum großen Finale an. Für die Post-Hardcore Band aus Chicago ist Pinneberg die letzte Station der seit März gestartet Europatour. Viele der Besucher waren nur angereist um noch einmal die Chance zu nutzen Rise Against in live Deutschland zu bewundern. Das war schon bei der Autogrammstunde am Nachmittag zu bemerken. Die Schlange vor dem Zelt in dem Tim MacIlrath und seine Jungs Autogramkarten und T-Shirts unterschrieben zog sich über das Gesamte Festivalgelände. Die vielen Fans wurden nicht enttäuscht. Rise Against rockten mit altbekannten Hymnen wie Prayer Of The Refugee und Ready To Fall, aber auch mit Songs des im März erschienen Albums Endgame die Menge.
Mit dem traditionellem Telekom Playgrounds Feuerwerk läuteten die, Amerikaner damit das Ende des Festival-Sommers 2011 ein.Wenn Action-Sport von Weltrang und ein exzellentes Lineup aufeinandertreffen, kann es sich nur um die Telekom Extreme Playgrounds handeln.