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Konzertbericht

Bands
Eternal Tango
Royal Republic

Locations
Musikbunker



Datum: 17.02.2011

Royal Republic in Aachen

Royal Republic und Eternal Tango spielten im Musikbunker Aachen

Aachen (m2w)    von Sven Droste - Über 40 Termine stehen im Tourkalender der schwedischen Band "Royal Republic" und unermüdlich ziehen Per Andreasson, Jonas Almén, Adam Grahn und Hannes Irengård von Ort zu Ort, von Show zu Show. Am 17. Februar führte der Tourmarathon die vier nach Aachen in den Musikbunker.

Fotos zum Konzert
Homepage von Royal Republic
Homepage von Eternal Tango


Als Support-Act waren in Aachen "Eternal Tango" mit von der Partie, die mit ihrer Eröffnungsshow die Temperatur im Bunker von leicht frisch Richtung angenehm warm bzw. leicht feucht-warm hoben. Seit 2002 stehen sie zusammen auf der Bühne, haben 2 1/2 Alben veröffentlicht die erste Veröffentlichung war eine Split CD, die sie 2004 zusammen mit der Band "Spyglass" released haben. Die Erfahrung, die die fünf in der Zeit miteinander gemacht haben zahlt sich auf der Bühne mehr als einmal aus. Mit "Golden City", dem Titeltrack stiegen ihrer aktuellen Platte "Welcome to the Golden City", eröffneten sie ihr Set.
Tom Gatti ist nicht nur der Bassist, er ist auch das Sprachrohr der Band, er übernahm die Ansagen, schäkerte mit dem Publikum. Sänger David Moreira dagegen suchte den direkten Kontakt zu den Leuten. Auf einem Podest, man könnte es auch als kleine Kiste bezeichnen, stand er am Rand der Bühne über den Köpfen der Menge. Die fünf ETs gaben ordentlich Gas und bekamen dafür auch lautes Feedback, die Leute waren voll begeistert.
Neben den Songs, die fast ausschließlich vom aktuellen Album stammten, gab es auch noch eine Covernummer zu hören. "Dont stop me now" Songs von Queen zu covern ist eine heikle Sache, das sollte man nur tun, nein, das darf man nur tun wenn man es gut, nein sehr gut macht. Das was David und die anderen da ablieferten war so, dass sie gerne noch eines covern können.
Kurz vor Ende der Show stürmten dann Maskierte die Bühne. Sie trugen "Darth Vader" Masken, waren mit Schnapsgläsern sowie einer Flasche Jack Daniels bewaffnet und flößten Pit erst mal eine Portion aus der Flasche ein. Danach vereitelten sie Shots an den Rest der Band. Eine nette, überraschende Art sich zu bedanken und Abschied zu feiern, denn unter den Masken steckten die vier von Royal Republic die mit dem Besuch auf der Bühne den letzten Abend mit Eternal Tango würdigten.
"Eternal Tango" machen Spaß. Wer Lust hat auf ein Konzert mit den fünf Luxemburgern, der hat u.a. im März die Gelegenheit sie bei einigen Terminen im Vorprogramm von Madsen zu erleben.

Gegen kurz nach halb Zehn war es so weit, die vier Schweden gingen auf die Bühne und eröffneten den musikalischen Reigen lustiger Melodeien. Der erste Song des Sets war Walking down the Line. Damit ließen die Royals von Anfang an wissen, dass dies kein Kuschelabend würde zumindest nicht musikalisch. Vor der Bühne wurde es von Lied zu Lied immer enger. Die Leute kamen sich näher. Die Temperatur stieg.
Das hatte auch auf der Bühne seine Folgen. Zu Beginn noch in schwarzes Leder gehüllt, ließen Adam, Per, Jonas und Hannes ziemlich schnell die Hüllen fallen, was bei den anwesenden Damen wahrscheinlich die gefühlte Temperatur noch weiter steigen ließ. Besonders Per, der Schweiß überströmt, mit nacktem Oberkörper hinter den Drums saß und unaufhaltsam den Rhythmus der Show vorgab, wird den ein oder Anderen Blick auf sich gezogen haben.
Das Publikum kannte alle Texte der Songs von "We Are The Royal", dem Debütalbum der Band, auswendig und lies sich auch von der Enge und dem Wogen der Masse vor der Bühne es mussten nicht nur einmal die Monitor Boxen wieder auf ihre Platz zurückgeschoben werden, da sich die Fan in den ersten Reihen daran abgestützt hatten um nicht auf die Bühne gespült zu werden nicht davon abhalten lauthals mitzusingen. Egal ob die kommende Single "Full Steam Spacemachine" oder "Cry Baby Cry" und "Presidents Daugther", der Text saß.

Neben den Songs der aktuellen Platte spielten die Royals auch noch neues Material. Jedenfalls war das Konzert nach einer guten Stunde, die sich definitiv länger angefühlt hat, schon vorbei. Die vier durften nach einigen Zugaben, etlichen Litern Schweiß Adam hat nach dem Gig sein Shirt ausgewrungen und es machte den Eindruck er hätte es gerade mal in einen Eimer mit Wasser getaucht und vielen geschüttelten Händen von zufriedenen, erschöpften Fans, die Bühne verlassen. Fazit: "Royal Republic" haben eine amtlich Rock-Show abgeliefert.