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Datum: 08.07.2018

Summerjam Festival 2018

Alles super beim 33. Summerjam Festival

Köln (rf)    Super Wetter, super Stimmung, super Acts und eigentlich könnten wir jetzt noch ewig so weitermachen und mit Superlativen um uns werfen aber wir gehen dann doch lieber etwas mehr ins Detail.

Marteria - Headliner am Freitag beim Summerjam Festival Foto: Rune Fleiter

Das Wetter war schon die ganze Woche vor dem Summerjam fantastisch und wurde zum Festivalwochenende hin
Die Fotos vom Donnerstag & Freitag
Die Fotos vom Samstag
Die Fotos vom Sonntag
sogar noch ein wenig besser. Die ersten Besucher reisten wieder bereits am Montag an und schlugen ihre Camps in den ersten geöffneten Campingarealen auf. Ab Mittwoch waren dann auch die restlichen Camping Bereiche geöffnet und die Besucher strömten auch dort hin. Richtig los ging es dann am Donnerstagabend mit der Opening Party und einer ersten Live Session beim Roots Center auf P2. Bei der Riddim Magazine & Friends Live Session spielten Schwarzpaul aus Dortmund und Tóke zusammen mit Exile Di Brave kleine aber feine Akkustik Sets.

Der Freitag startete mit einer kleinen Verspätung da sicher der Einlass etwas verzögerte. Die in der brennenden Sonne wartenden Leute störte dies aber nicht spürbar und alle warteten geduldig darauf dass sich die Tore öffneten. Das Summerjam Festival eröffneten in diesem Jahr Miwata auf der Red Stage und Querbeat auf der Green Stage. Letztere sorgten für ordentlich Stimmung, Aufwärmphase gab es hier nicht. Am Ende wurde auch noch mit einem riesigen Aufblasbaren Flamingo über Publikum gesurft. Ein erstes Highlight des Wochenendes war dann der gemeinsame Auftritt von Dellé, Jahcoustix, Ganjaman und Sebastian Sturm zusammen mit der Klub Kartell Band. Am späten Nachmittag stand die Red Stage dann ganz im Zeichen Frankreichs und die vielen französischen Besucher die Jahr für Jahr zum Summerjam kommen versammelten sich nun vor der Red Stage. Zuerst gab mit es Naâman was für die Reggae Fans und im Anschluss stand Superstar und Afro Trap Gott MHD auf der Bühne.

Ty Dolla $ign der etwas verschlafen und vom Jetlack geplagt die Bühne betrat brauchte erst einmal einen kalten Drink und einen Spliff. Seine Show kam dementsprechend auch nur langsam auf touren. Auf der Green Stage die ganz im Zeichen des Reggaes stand spielte gerade Stonebwoy aus Ghana eine grandiose Show. In seiner Heimat bereits ein gefeierter Star macht er sich nun auch langsam in Europa auf sich aufmerksam. Als Headliner beendet dann Christopher Martin den ersten Tag auf der Green Stage. Wie zu erwarten sind es hier vor allem die weiblichen Besucher die für die Stimmung sorgen. Auf der Red Stage fackelt Marteria währenddessen ein wahres Feuerwerk ab und verlangt dem Publikum dabei alles ab und spring am Ende sogar selbst in die Massen vor der Bühne. Wir könnten natürlich jetzt versuchen die Show in Worte zu fassen würden uns dabei aber wohl nur in weiteren Superlativen verlieren.

Der Samstag startete auf der Green Stage mit reichlich Hip-Hop. Neben Dendemann und Bause gaben sich auch Chefket Romano und Jace die Ehre. Ein weiteres Highlight war dann die Show von Jesse Royal auf der Red Stage, leider ein immer noch viel zu unterschätzter Künstler. Im Anschluss war Jesse Royal auch noch beim Meet & Grett am Riddim Stand, gab Autogramme, unterhielt sich mit seinen Fans und spielte mit einigen Kindern. Unterdessen stieg am Roots Center auf P2 eine Soca Party bei der sich einige Tänzerinnen verschiedener Dancecrews die sich gegenseitig pushten und die Menge begeisterten, mitunter nah an nicht unbedingt jugendfrei.

Zurück auf der Insel spielten auf der Red Stage Tarrus Riley und im Anschluss dann Milky Chance und auf der Green Stage wurde nun der zweite musikalische Teil des Tages eingeläutet den die Jugglerz mit einem kurzen Set eröffneten. Danach standen Skarra Mucci, Jahmiel, Konshens und Alkaline als Headliner auf der Bühne. Ein wahres Fest für alle Dancehall Fans. Auf der anderen Bühne spielte unterdessen Ziggy Marley. Als letzter Act des Tages stand Gentleman bei seinem Heimspiel mal wieder auf der Bühne und hatte einige Gäste dabei. Neben Dean Fraser der die komplette Show mitspielte gaben sich u.a. auch Milky Chance und Konshens die Ehre.

Der letzte Tag begann dann so wie der Samstag aufgehört hat, mit einer Kölner Band. Die Newcomer von Memoria begeisterten mit einem musiklaisch höchst abwechslungsreichen Set die vielen Zuschauer die schon früh den Weg vor die Bühne gefunden hatten. Darunter viele Fans, Freunde und Bekannte der Band. Musikalisch abwechslungsreich ging es den Tag über auf der Red Stage dann auch weiter. UK Reggae von The Skints, Ska und Rocksteady von Richie Stephens & Ska Nation Band und Reggae von SOJA. Als Headliner stand dann niemand geringeres als Chronixx auf der Bühne der mit seiner Show einen würdigen Abschluss des diesjährigen Summerjam Festivals bot. Auf der Green Stage die vom Hip-Hop geprägt war ließen zum Schluss Trettmann und Rin die Leute nochmal kollektiv ausflippen.

Das Summerjam 2018 überzeugte mit klasse Acts so dass für jeden Geschmack etwas dabei war , klasse Wetter und einer super entspannten Stimmung von allen Seiten. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.