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Konzertbericht

Bands
Madsen
Montreal

Locations
Skaters Palace



Datum: 29.10.2015

Madsen in Münster

Kalle ist der beste Typ der Welt

Münster (m2w)    Oh nein, schon wieder Sams... ähh Moment, Donnerstag. Montreal und Madsen luden vergangenen Donnerstag zum Tanz in den Skaters Palace in Münster und glänzten vor ausverkauftem Publikum.

Madsen brachten den Skaters Palace in Münster zum Toben. Foto: Marcel Linke

Die Parkplatzsuche vorm Skaters Palace, ein leidiges Thema bei erfahrenen Konzertbesuchern. Unser Auto ist klein,
Fotos zum Konzert
Homepage von Madsen
Homepage von Montreal
wir haben Glück, nichts wie rein.
Die Halle ist voll, aber keine Spur von Gedränge. Die Rampen wurden an die Seite geräumt und viel Platz fürs Publikum geschaffen.
Sascha Madsen eröffnet den Abend mit einem Selfie vor den ca. 1.500 Besuchern, dem Versuch ans Mikrophon zu kommen und der Feststellung:„Man Hirsch, bist du groß“. Kurzerhand wird er hoch gehoben.

Kaum sind die letzten Lacher über diese Aktion verklungen stürmen Montreal auf die Bühne.
Fast eine Stunde wird getanzt, gegrölt, gepogt, gepowert zu Songs der letzten elf Jahre Bandgeschichte und vergangenen fünf Alben, unterbrochen nur von Zwischenrufen á la „Droooogen!“ oder „Max Power!“. Gewohnt akrobatisch geht es hinterm Schlagzeug her, aufgrund des Platzmangels gibt es bei der obligatorischen Vorführung vor dem Lied „Max Power“ dieses Mal keinen unglaublich spektakulären Purzelbaum. Dennoch dürfen die Sprünge vom Schlagzeughocker mit gleichzeitigem Drummen nicht fehlen.
Beendet wird der Auftritt mit dem Song „Endlich wieder Discozeit“ vom dritten Album „Montreal“.

Jetzt wird es erst so richtig voll. Es ist eng, laut, warm und die Menge tobt. Alles wird dunkel, die ersten Töne erklingen.
Madsen eröffnen ihre Show mit „Sirene“, die erste Singleauskopplung vom neuen Album „Kompass“.
Von der ersten Minute an wird das Publikum mitgerissen, alle singen, tanzen und klatschen. Sogar Yonas, Max Power und Hirsch von Montreal mischten sich unter das Publikum, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.
Begleitet werden die Songs mit einer Lichtshow, Tanzeinlagen auf der Bühne und einem aufblasbaren Riesenhandy, das den Song „Perfektion“ mit einer Showeinlage kurz unterbricht.
Zu „Küss mich“ werden zwei Leute aus dem Publikum auf die Bühne geholt, Denise und Kalle, der mit einem bilderbuchgleichen Sprung von der Bühne ins Publikum von dem selbigen weggetragen wird.
Madsen verlassen unter großem Gejubel die Bühne, Sprechchöre fordern nach einer Zugabe, die auch gewährt wird.
Wieder ein neuer Song, dieses Mal „Leuchttürme“ leitet diese ein. Nochmal ein paar Lieder alles geben, singen, tanzen und klatschen.
Beendet wird die Zugabe mit„Lass die Musik an“. Insgesamt eine wirklich gelungene Mischung aus Songs vom neuen Album und Evergreens, die teilweise auf dem Debutalbum der seit elf Jahren bestehenden Band erschienen.

Ein tobendes Publikum, zwei Bands denen der Spaß ins Gesicht geschrieben stand und ein rundum gelungener Abend neigte sich gefühlt doch viel zu schnell dem Ende zu.

von Daphne Dlugai