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Rock im Park
Vorbericht

Bands
30 Seconds To Mars
A Day To Remember
Cancer Bats
Foals
Gossip
Jan Delay
Kate Nash
Kiss
Muse
Pendulum
Rage Against The Machine
Rammstein
Rise Against
Slash
The Hives
Them Crooked Vultures
Tocotronic
Wolfmother
Year Long Disaster

Locations
Volkspark Dutzendteich



Datum: 03.06.2010

Ankündigung

Ein Festivalbesuch bei Rock im Park

Nürnberg (ml)    Weniger als ein Monat, dann ist es so weit. Rock im Park und Rock am Ring feiern Jubiläum. Wird Rock im Park 15 Jahre alt, wird der große Bruder ganze 25 Jahre alt und ist lange im voraus schon ausverkauft. Für Rock im Park gibt es derzeit noch Tickets und es wird wenige davon noch an den Tageskassen des Festivals geben.
Mit einigen Details, Tipps und einem fiktiven Festivalbesuch (da leider noch keine Zeiten veröffentlicht sind, geht dieser wahrscheinlich nicht ganz auf), versuchen wir euch bereits im voraus ein wenig durch das Festival in Nürnberg zu führen.

Homepage von Rock im Park


Donnerstag, 03.06.2010

08:00 Uhr - In Bad Oeynhausen macht sich eine kleine Gruppe Musikfans auf den Weg nach Nürnberg. Es geht zum Rock im Park-Festival. Im Gepäck, Zelte, in Tüten und Rucksäcke eingepackte Kleidung (pro Festivaltag einmal Oberteil und Hose), genügend Nahrung (in Form von Müsli, Brot, Nutella und Junk Food, wir werden nicht grillen), eine Anfahrts- und Rückfahrtsbeschreibung sowie den Festival- und Zeitplan mehrmals ausgedruckt.
Wieso wir uns so früh auf den Weg machen? Heute ist Fronleichnam, Feiertag u. a. bei uns in Nordrhein-Westfalen, Hessen und in Bayern. Also alle Bundesländer, durch die wir fahren. Dadurch werden wir zwar wenig Verkehr haben, aber gerade in Nürnberg wird heute Hauptanreisetag sein. Immerhin spielen die ersten Bands schon heute Abend. Ein Co-Headliner, der bis zum Erscheinen dieses Artikels noch nicht bekannt ist, und Rage Against The Machine.

13:00 Uhr - Nach rund 500 km Wegstrecke kommen wir in Nürnberg an. Bereits im Vorfeld haben wir uns dazu entschieden auf C8 zu campen. Legendärer ist C4, nah am Eingang, dadurch allerdings auch Durchgangsgebiet und Partymeile. C8 ist im Gegensatz dazu etwas ruhiger und man kriegt gerade nachts mehr Schlaf im Zelt, muss aber zum Festivalgelände einen längeren Weg in Kauf nehmen. Die Anreise in Nürnberg verläuft problemlos, da wir nicht den Hauptparkplatz, sondern den an der Meistersingerhalle benutzen können. Anders als bei anderen Festivals, liegt Rock im Park auf dem Festgelände einer Großstadt, dem Volkspark Dutzendteich. Schon allein deswegen finden wir gut ausgebaute und viele Straßen vor. Die Infrastruktur verschont uns vor längeren Staus, wie man sie von anderen Festivals gewöhnt ist.

Nach dem Zeltaufbau geht es erstmal zum Parkrocker-Treffen, welches immer Donnerstag Nachmittags vor dem Haupteingang des Festivalgeländes statt findet. Und von dort geht es in den frühen Abendstunden auch direkt Richtung Centerstage. Diese steht auf dem Zeppelinfeld. Während des dritten Reiches noch für Propagandaversammlungen der Nazis genutzt, befindet sich dort heute die größe Bühne eines friedlichen Festivals.

Rage Against The Machine
Schon jetzt ist es voll. Aber die Sonne scheint und so freuen wir uns auf ein grandioses Konzert von Rage Against The Machine. Das letzte Mal waren sie 2008 bei Rock im Park und konnten, trotz ihrer langen Bandgeschichte - den ersten Erfolg hatten sie 1992 mit "Killing In The Name" - in jüngster Zeit wieder für Überraschungen sorgen. Mit genau diesem Titel wurden sie durch eine Facebook-Gruppe auf Platz 1 der UK-Charts im Dezember 2009 katapultiert, verdrängten damit den Gewinner der Castingshow X-Factor von Platz 1 der Weihnachtscharts und bedankten sich mit einem Konzert.


Freitag, 04.06.2010

09:00 - Der Tag beginnt mit lauter Musik der Zeltnachbarn. Erst was frühstücken, dann Zähne putzen. Heute wird ein langer, sonniger und auch heißer Tag, aber erstmal kann man sich noch eine kleine Pause gönnen, bevor es zur Alternastage los geht.

Cancer Bats
Dort machen den Opener nämlich die Cancer Bats, die letztes Jahr schon mit Billy Talent auf ausgedehnter Tour u. a. mit in Bielefeld waren. Auch wir waren da vor Ort (> Bericht) und fanden sie etwas zu laut und hart. Vielleicht können sie uns ja dieses Mal eines besseren belehren?

A Day To Remember
Weiter geht es auf der Alternastage mit A Day To Remember. Auch sie spielen härtere, aber überzeugende, Klänge an, die es auf der Alternastage, abgesehen von Tocotronic, wohl den gesamten Tag geben wird. Allein von ihrem Debütalbum konnten sie nur durch Mundpropaganda 8000 Exemplare absetzen. Sehr bekannt von ihnen ist die Coverversion des Kelly Clarkson-Hits "Since U Been Gone".

Pendulum
Auf der Centerstage schließen sich für uns nun Pendulum an, die hauptsächlich in elektronischen Gefilden unterwegs sind. Das letzte Mal bei Rock im Park haben sie auf der Clubstage gespielt. Diese befindet sich in der Arena Nürnberger Versicherung und ist damit die einzige Indoor-Bühne bei dem Festival. Angesichts der Lichtshow von Pendulum und ihres Stils ist es sogar schade, dass diese einen Platz tagsüber auf der Centerstage bekommen haben und nicht nachts auf der Clubstage.

Tocotronic
Nach Pendulum geht es nochmal zurück zur Alternastage. Bullet For My Valentine und In Extremo sprechen uns nicht wirklich an und so finden wir uns beim Auftritt von Tocotronic ein. Gerade die Alben der Hamburger Schule-Band erfreuen sich großer Beliebtheit. Aktuell im Kopf sind sie vor allem durch ihr aktuelles Album "Schall & Wahn", welches auf Anhieb die 1 stürmte und durch das Vorgänger-Album "Kapitulation". Nicht zu verachten sind aber auch die alten Klassiker der Band, wie "Let There Be Rock" oder "This Boy Is Tocotronic".
Wie so ein Tocotronic-Konzert ist, könnt ihr hier nachlesen: Zum Bericht

Rise Against oder The Hives
Nun heißt es knobeln. Wen nehmen wir mit? Lieber die Amerikaner oder die Schweden? The Hives können zwar durch Songs, wie "Hate To Say I Told You So" oder "Tick Tick Boom", sowie ihren Anzügen überzeugen.
Im Endeffekt entscheiden wir uns aber für Rise Against, da sie Co-Headliner auf der Centerstage sind und wir uns die Show des Headliners nicht von hinten anschauen wollen. Vom Tempo her nehmen sich beide Bands ohnehin nichts. Rise Against sind sogar noch eine Spur aggressiver und wir mit unserer Entscheidung nicht unglücklich. Die Zeit, die Rise Against hier zur Verfügung haben ist auch nicht viel weniger, als die Zeit bei einem Einzelkonzert der Band (> Bericht. Allemal überzeugend sind die Jungs. Mit Klassikern, wie "Give It All" oder "The Good Left Undone" wir die Masse jetzt schon zu Brei gerockt.

Rammstein
Der große Headliner. Sagenumwobene Mythen ranken sich um diese Band. International bekannt, trotz deutscher Texte (das müssen Tokio Hotel erstmal nachmachen). Und auch wenn man die Musik nicht mag. Man hat die Gelegenheit dazu, sie live zu sehen und sollte diese auch nutzen. Die Live-Shows der Band sind meistens ausverkauft, sobald die Tickets in den Handel kommen und das trotz horrender Preise. Wem jetzt zu warm ist, sei angeraten, sich weiter hinten hin zu stellen, denn auf der Bühne wird im wahrsten Sinne des Wortes mit Feuer gespielt. Bis auf das Debütalbum konnten alle Alben der Band Platz 1 in den deutschen Charts erreichen. Und auch bei Liedern, wie "Engel", "Du Hast", "Amerika", "Ohne Dich", "Keine Lust" und zahlreichen anderen Hits, kann man Erfolge der Band nicht von der Hand weisen.

Them Crooked Vultures
Nach Rammstein geht es wieder zurück zur Alternastage. Mit Glück kriegen wir noch etwas von den Them Crooked Vultures mit. Ohne ein Lied zu kennen, wissen wir dennoch um die Wichtigkeit der Band, die sich aus Foo Fighters-Frontmann und Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl, Queens Of The Stone Age-Sänger Josh Homme und Led Zeppelin-Bassist John Paul Jones gebildet hat. Wir erwarten hier nicht weniger als ein Feuerwerk guter Rockmusik.

Foals
Und mit viel Glück, kriegen wir nach den Them Crooked Vultures sogar noch die absolut tanzbare UK-Indie-Band Foals mit, die mit ihren Liedern, wie "Cassius" eigentlich auf keiner Indie-Party fehlen dürfen.


Samstag, 05.06.2010

09:00 - Aufstehzeit. In der Nacht hat es leicht geregnet. Unser Zelt stand geschützt unter einem Baum. Wer keinen Baum hat, kann sich Planen oder andere Materialien über das Zelt spannen. Schützt auf alle Fälle. Der Himmel ist leicht bewölkt. Nach einem Frühstück machen wir uns auf den Weg.

10:30 - Zum Duschen. Dafür stehen einem auf dem Festivalgelände entweder die Duschcontainer zur Verfügung, oder in gar nicht allzu weiter Entfernung das Club- oder das Stadionbad. Wir entscheiden uns dieses Mal für das Stadionbad und sehen uns einem ausgeprägten Spaßbad gegenüber gestellt. Wäre heute besseres Wetter, würde ich noch ein paar Bahnen ziehen.

11:30 - Zurück am Festivalgelände verstauen wir unsere Wertsachen, die wir heute nicht benötigen (dazu gehört Bankkarte, ein paar Scheine Bargeld) im Auto und unsere sonstigen Sachen, die nicht in die erste Kategorie fallen, im Zelt. Bis zu 0,5 Liter im Tetrapack sind erlaubt, so dass wir uns entsprechende Caprisonnen in unsere Gürteltaschen stecken. Andere Besucher benutzen Trinkrucksäcke, oder basteln sich mit viel Panzertape Umhänge-Tetrapacks.

12:00 - Wir machen uns auf den Weg zum Festivalgelände. Fertig, Los!, die heute den Opener auf der Alternastage machen, sollten wir mittlerweile locker verpasst haben. Schade eigentlich, wir haben sie schonmal gesehen und für gut befunden (> Bericht).

Year Long Disaster
Also geht es direkt zur Clubstage. Ich möchte nämlich gerne mal Year Long Disaster sehen, die schon mit einigen sehr bekannten Bands (u. a. die Foo Fighters oder Velvet Revolver) zusammen tourten. Leider kenne ich nichts von der Band, so dass wir die Clubstage auch sehr schnell wieder verlassen.

Kate Nash
Denn auf der Alternastage steht Kate Nash an, oder auch die englische Lena Meyer-Landrut, oder auch einfach das Original. Sie hat einen ganz eigenen, ganz besonderen, Gesangsstil und kriegt mich immer wieder durch ihren hochgradig britischen Akzent. "Foundations" dürfte wohl jedem bekannt sein, der im Winter 2007/2008 das Radio angeschaltet hat. Erst vor zwei Wochen erschien ihr zweites Album "My Best Friend Is You", welches auf Anhieb in die Top 10 der deutschen Albencharts kam.
Nach Kate Nash geht es direkt auf zur Centerstage.

Slash
Hier stehen wir zwar nicht vorne, das ist bei Slash aber auch nicht nötig. Es kommt auf die Musik an und die hat der ehemalige Guns'n'Roses-Gitarrist nunmal im Blut. Er hat einen unverwechselbaren Gitarren-Stil, dass er selbst auf einigen besonderen Konzerten von Michael Jackson dieses Instrument bediente. Hinterher kann er sogar meine Festivalbegleitung überzeugen, die mich bis dahin für verrückt hielt, dass ich unbedingt Slash sehen wollte.

Editors
Weiter geht es auf der Alternastage mit den Editors. Wer sie vom Album kennt, weiß, dass ihre Lieder von vorne bis hinten durchdacht sind. Wer sie live sieht, wird vor allem die grandiose Show von Tom Smith und Band würdigen können. Markant ist vor allen Dingen die Stimme von Smith, die man zusammen mit der Musik irgendwo zwischen Joy Division, R.E.M. und The Cure einordnen kann. Das schlägt sich auch in den Albenverkäufen wieder. War die Band zu Zeiten von "The Back Room" nur im UK bekannt, entwickelte sie sich bei "An End Has A Start" (2007), welches im UK eingeschlagen ist, wie eine Bombe, hier zum Geheimtipp. Mit "In This Light And On This Evening" hatten die Editors dann auch in Deutschland ihren endgültigen Durchbruch.
Auch wir konnten die Show schon zweimal (2009 und 2008) begutachten und waren einfach nur begeistert.

Sportfreunde Stiller (unplugged)
Über die Sportis muss man wohl kein Wort verlieren. Letztes Jahr in allen Köpfen durch ihr MTV Unplugged, kommen nach einigen wenigen Unplugged-Konzerten die Open Airs dran. Ob das funktioniert, lässt sich noch nicht absehen. Fakt ist allerdings, dass sie zu Jay-Z und Kiss eine echte Alternative sind. Auch wir konnten zweimal beurteilen, wie ein Unplugged der Sportfreunde Stiller wirkt, einmal in einer regulären Konzert und einmal bei einem 1LIVE Radiokonzert.

Kiss oder Jan Delay?
Mit Glück könnten wir heute noch Kiss sehen. die sich vor allen Dingen durch ihre ausgefallenen Outfits und tollen Shows profilieren können, als durch konsequent gut gemachte Musik. "I was made for loving you" ist ihr größter Hit und Die Ärzte große Fans. Wir entscheiden uns jedoch nicht zur Centerstage zu stürmen und lieber vorne bei Jan Delay zu bleiben.
Obwohl wir die Live-Show mittlerweile mehrere Male gesehen haben (z. B. in Münster und beim Tourauftakt in Bielefeld), macht diese immer noch Spaß. Man kennt leider schon ziemlich viel und somit bleibt der Überraschungseffekt etwas aus.
Jan Delay bildet für uns heute auch den Abschluss. Der Wetterbericht sagt, dass es morgen kalt, nass und etwas stürmisch wird.


Sonntag, 06.06.2010

10:00 - Die Wolken verheißen nichts Gutes. Den Tag heute können wir glücklicherweise langsamer angehen lassen und ohne Bühnenhopping auch ruhiger. Heute ist Centerstage-Tag. Hoffentlich wird das Wetter nicht zu stürmisch, so dass Muse heute spielen können. Das konnten sie 2006 wg. Unwetter auf dem Hurricane nämlich schon nicht.
Wir haben unsere Einmal-Regenponchos eingepackt, die uns gut vor dem Regen schützen können, den man heute erwarten kann.

Wolfmother
Wolfmother wird heute die erste Band, die wir sehen. Ihre Deutschlandtour, die sie Anfang des Jahres absolvierten wurde zu erst in größere Hallen verlegt und war dann restlos ausverkauft. Zu Recht, so klingt gerade die aktuelle Single "Far Away" eher wie eine Hymne des Bombast-Indie-Rock, als wie die einer Band, die gerade erst in den Mainstream durchgebrochen ist.
Dass die Band aus Australien kommt, überrascht dabei umso mehr.

Gossip
Es schließt sich Gossip an. Ihre Sängerin, Beth Ditto, ist der lebende Beweis dafür, dass auch Frauen in der Popmusik erfolgreich werden können, die nicht ganz das selbst auferlegte Schlankheitsideal erfüllen. Durch das Radio ist Gossip vor allen Dingen durch Hits, wie "Standing In The Way Of Control" oder "Heavy Cross" bekannt.

30 Seconds to Mars
Man glaubt es nicht, aber ja, 30 Seconds to Mars sind eine große Band. Eine verdammt große Band. Sozusagen das Aushängeschild, wenn es um Mischungen aus Hardcore, Emo und Alternative Rock aus Amerika geht. Ihre aktuelle Single "Kings and Queens" wird auch gerade rauf und runter gespielt im Radio. Von daher ist der Co-Headliner-Platz auf der Centerstage durchaus berechtigt.
Nach 30 Seconds to Mars kommt heute die Band des Festivals, die Band, auf die wir vier Tage gewartet haben. MUSE

Muse
Komischerweise gibt es immer noch Leute da draußen, die Muse nicht kennen. Und das ist überraschend, angesichts der Tatsache, dass Muse mittlerweile Stadien füllen (zweimal das Wembley Stadium, direkt hintereinander, kurz nach der Neueröffnung). Die Band dürfte mittlerweile eine der erfolgreichsten des Planeten sein und das unterstreichen sie nicht nur mit ihren sagenhaften Live-Shows, sondern auch mit der perfekt durchdachten Musik, in der kein Ton zufällig gesetzt ist, mit einem exzentrischen Musikstil, der den von Queen locker in den Schatten stellt und mit der Vermischung von Rock, Pop, Elektronik, bombastischen Sounds und klassischer Musik.
Das sind Muse und so muss man auch jede Show als Kunstwerk an sich betrachten. Als in sich abgeschlossen, in der man nicht während des Konzertes raus geht, um sein Bier zu kaufen, oder die Show, wie auf Festivals üblich, verlässt, um sich ein anderes Konzert anzuschauen. Wer den Anfang mit gemacht hat, muss bis zum Ende da bleiben. Das gilt für die Konzerte, wie auch die Alben der Band. Konzepte, im wahrsten Sinne des Wortes. Lieder, die sich aus dem vorhergehenden heraus entwickeln. Es gibt keine Beschreibung dieser Band und deswegen lassen wir lieber die Bilder sprechen und verweisen euch auf ein Konzert aus Sydney, welches Muse kostenlos auf MySpace zur Verfügung stellen: Hier geht es zum Video

Für uns heißt es nach Muse, dass wir noch in der Nacht die Zelte packen und uns auf die 500 km Rückweg begeben. Diese erst am Montag zu wagen, könnte noch kritischer sein, als jetzt, weil man trotz der zwei Stunden Schlaf, die man pro Nacht im Zelt kriegt, von Tag zu Tag müder wird.