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We are The Ocean

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Datum: 11.11.2011

We are the Ocean im Interview

Interview mit We are the Ocean

Berlin (m2w)    Es ist eiskalt draußen in den Straßen Berlins,  aber wir haben uns auf den Weg in den C-Club am Columbiadamm gemacht und sitzen nun hier mit  Bandmitgliedern von We Are The Ocean. Neben uns wird noch kräftig aufgebaut und am Sound gefeilt. Das Konzert findet im Crystal Club statt, einem eher kleinen Nebenraum des Columbia Clubs.
Nach den obligatorischen Vorbereitungen sitzen wir in gemütlicher Runde, jeder ein Bier in der Hand, und das Interview kann beginnen.



Wenn wir euren Tourplan anschauen fällt uns auf das dieser ganz schön stramm gefüllt ist, gestern Hamburg, heute Berlin und morgen schon Warschau ... das hört sich nach viel Zeit im Tourbus an. Wie können wir uns euren Alltag im Tourbus vorstellen, oder besser gesagt gibt es überhaupt einen Alltag?
Wir sind ganz schön faul, lieben es zu schlafen, spielen mit unseren Gitarren rum... Wir und "The Blackout", mit denen wir hier auf Tour sind haben Tourmanager, die ununterbrochen dabei sind was zu besprechen, zu organisieren und auf unser Zeugs aufpassen. Außerdem stehen wir sehr spät auf wegen den Konzerten und essen Special K. Life on the Road is just good.

Was findet ihr an dem Publikum hier in Deutschland was ihr nirgendswo sonst findet? Denn hier macht ihr ja die meisten Stopps, neben England auf eurer jetzigen Tour  durch Europa?
Tja hier ist das schon anders als in den anderen Ländern in Europa, irgendwie scheint uns das Publikum dem britischen sehr nahe zu sein. Die Leute hier sind enthusiastisch und man sieht eine menge lachender Gesichter wenn sie uns sehen.

Welche Bands hatten oder haben einen großen Einfluss auf euch? Was habt ihr gehört bevor ihr We Are The Ocean gestartet habt?
Uhh da gibts eine weite Spanne von Bands und Geschmäckern, wir alle hörten während wir aufwuchsen die Musik unserer Väter. Sting, The Police, die Allman Brothers und natürlich die Beatles. Wir glauben als Band aus England kommt man um die Beatles einfach nicht drumherum.

Lasst uns ein wenig über eurer im April erschienenes Album sprechen, welches ihr ja diesen Monat re-releasen werdet. Wie würdet ihr euer Album beschreiben, was kommt auf die Zuhörer zu wenn sie sich "Go Now And Live" kaufen?
Ja wir haben definitiv einen progressiven Wandel gemacht, glaube ich zumindest. Es ist ein Schritt nach Vorne. Wir sind noch immer eine sehr junge Band. Bei unserem ersten Album kamen wir einfach als Band zusammen wo wir jeder für sich selber individuell heraus stach. Das erste Album war eher ein Versuchsobjekt, was jedem beim zweiten Album klar war. Deswegen dachten wir uns, wir wissen zu was wir fähig sind, lass uns einen draufpacken. Wir haben auch in England aufgenommen, also wo wir uns alle heimisch fühlen, wir haben das Aufnehmen im Studio geliebt.   

Mit euerm neuen Album habt ihr ja einen ganz schönen Genre-Wandel gemacht, merkt ihr das auch bei den Fans?
Ja schon... Wir denken das wir ein älteres Publikum für uns gewinnen konnten, aber das kommt wahrschlich daher das wir mit unserem neuen Album im Radio laufen und die Leute konnten uns einfacher kennenlernen und uns mögen. Aber viele Fans die uns vom ersten Album kennen sind uns treu geblieben und sind mit uns zusammen erwachen geworden.

Wie seid ihr eigentlich zusammengekommen?
Wir kommen alle irgendwie aus der gleichen Region. Drei von uns kommen aus der Vorstadt rund um London, was ganz anders ist als eine große Stadt. Wir haben alle vorher in verschiedenen Bands gespielt, aber die starben alle aus und wir kamen einfach zusammen weil wir den gleichen Willen hatten zu spielen. Sogar zwei Mitglieder waren auf der gleichen Schule, aber kannten sich gar nicht. Es fühlt sich einfach gut und richtig an wenn wir alle zusammen, miteinander jammen.

Gibt es Band mit denen Ihr gerne mal auf Tour gehen würdet?
Mhmmm Rise Against das wär richtig cool oder Taking Back Sunday.


Wo seht ihr euch in 5 Jahren?
Natürlich noch immer auf Tour sein! Vielleicht ein paar Alben hinter uns. Hoffentlich Gold, Goldzähne währen cool und lange Bärte. Yeah Bärte!

Das Interview führt Chris Noltekuhlmann.