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Alex Amsterdam

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Datum: 19.04.2007

Reingehört bei Alex Amsterdam

Alex Amsterdam - Lonely Streets and Empty Lanes

Bad Oeynhausen (ml)    Melancholisch, emotional, tiefgehend. Das ist die Musik von Alex Amsterdam, der an unserem Hauptstandort Bad Oeynhausen durch Queen Mom schon einige Erfolge gefeiert hat.
Derzeit versucht er sein Glück in Düsseldorf als Singer and Songwriter.

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Dies schafft er auch relativ gut. So gab es unter anderem schon Auftritte im Faust Hannover, in Berlin, im Ruhrgebiet und es stehen auf seiner Tour weitere Auftritte unter anderem in Hamburg an, oder auch ein Gig mit The Kilians (Grand Hotel van Cleef).
Dass er seine Arbeit sehr gut macht, zeigt auch die aktuelle EP "Lonely Streets and Empty Lanes" mit sieben hochgradig melancholisch-melodiösen Liedern, die sich musikalisch zwischen den ruhigen Akkustik-Gitarrennummern von Roxette mit Per Gessle im Leadgesang, Oasis oder auch The Kooks bewegen.
Alle Lieder sind neu und selbst geschrieben, dennoch klingen sie warm und vertraut. Mit den Melodien des Albums spricht Alex alle Sinne an, so dass man selbst nach dem Ausschalten des CD-Players von der Musik noch angehaucht ist.
Ohne Band im Hintergrund (in Bad Oeynhausen manchmal mit Nova Six), sondern allein mit seiner Gitarre, leise hinzugemischten Streichern und Backgroundchören und dieser Rockgrößen-Stimme, die schon fast Charakterzüge von Neil Young oder Bob Dylan hat, sind seine Lieder sehr gut geeignet für ruhige Abende (zu zweit?) und können gerade in bestimmten Situationen auch sehr zum Nachdenken anregen.
Dabei kann man sogar sagen, dass die Musik nur die Texte unterstützt. Seine Lieder handeln von Liebeskummer (Feel Nothing), Rebellion (Some Kind of Bliss), oder ausweglosen Situationen (The Pain, Lost Without a Trace).
Man kann für die EP eine generelle Empfehlung raus geben, jedoch auch eine Warnung. In depressiven Phasen kann sie einen noch weiter runter ziehen. Anhören sollte man sich die Lieder aber auf jeden Fall.
Um es mit den Worten unserer Kollegen von Allschools.de zu sagen: "Gebt dem Mann endlich was zu essen, einen Vertrag und ein Studio."