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Datum: 10.02.2012

Blackmail in Bielefeld

Hurra Hurra die Post ist da

Bielefeld (m2w)    Am 10.02.2012 gaben sich Blackmail die Ehre dem Forum in Bielefeld einen Besuch abzustatten. Und das sie amtlich abliefern hat das Konzert in der kleinen Freiheit in Osnabrück vor ca einem halben Jahr schon bewiesen. Jedoch war in Bielefeld die Leistung noch besser.

Blackmail spielten im Forum Bielefeld. Foto: Thomas Weiss

Vorfreude auf das konzert war definitiv vorhanden. Jedoch war der Einstieg in diesen Abend alles andere als optimal.
Fotos zum Konzert
Homepage von Blackmail
Homepage von Zen Zebra 
Was jedoch nicht an der sehr gut aufgelegten Supportbad Zen Zebra lag, sondern an einem Reifenschaden, der kurz vor dem Forum den Schreiber aus dem Rennen warf.    
Zen Zebra aus Leipzig kamen die akademische viertel Studen zu spät auf die Bühne. Jedoch machten die diesen kleinen Ausrutscher mit ihrer sehr enegiegeladenen Show wieder wett. Ihre Musik erinnert stark an Dredg mit einem Schuss At The Drive In, garniert mit einem Spritzer Live of Agony. Sänger Marv Endt lebt seine Texte auf der Bühne aus und das kommt auch beim Publikum an, das schon nach wenigen Minuten anfängt zu Tanzen.die Beiden Gitarristen Eric Badstübner und Stefan Heinrich sehen etwas aus wie Zwillinge, spielen Technisch gut und geben ordentlich Gas. Und johnny Cotta Hat zum Schutz des Zarten drummergehöhrs Industrieohrenschützer auf.Braucht er auch so wie er in die Felle drischt.  Atmosphärisch dicht und technisch versiert spielt die Band ihr 40 Minuten Set ab in dem der Höhepunkt eine Coverversion des Songs Closer von Röyksopp ist. Sehr interressant und gut gemacht einen House track in eine Postcore nummer zu verwandeln, es dabei gut klingen zu lassen und das Original nicht aus den Augen zu verlieren.

Nach einer kurzen Umbaupasue kommen Blackmail um 22:30 Uhr auf die Bühne des zu zwei Drittel gefüllten Forums. Und der Abend gehörte definitiv ihnen. Die Ebelhäuser Brüder Waren wie gewohnt wortkarg und doch gewaltig. Generell wurde bei ihnen weniger Wert auf das gesprochene Wort gelegt. Es gab kaum interaktion mit dem Publikum, dem das aber auch egal war. Lediglich als Ansage zu The Whys of the Way wurde auf mehr Kommunikation wert gelegt, denn Blackmail witmeten den Song der wie schon geschrieben sehr guten Supportband Zen Zebra.
Sänger Matthias Reetz spielte und sang sich um Leib und Seele und Drummer Mario Matthias spielt stoisch ruhig un technisch nahezu perfekt. Und auch der Sound ist wunderbar abgemischt, so dass die fein melankolische Musik der Koblenzer zum Genuss der Anwesenden klar rüberkommt. Das Set war gut gemischt von alten und neuen Stücken, jedoch ähnelte die Setlist doch sehr an die bereits erwähnte kleine Freiheit. Dies war aber nur ein kleiner Wehmutstropfen dert über dem Konzert hing.
Höhepunkt war wieder mal "Ist always a fuse to live at full blast", dass voll ausgespielt wurde und in dem Bridge orientalische anleihen hatte. Großes Kino.
Nach 65 Minutwn war der reguläre Teil des Stes beendet, aber es gab Nachschlag. Und auch der wurden dankend angenommen. Mit Night Scholl, same Sane und einem beinah schon ins Progrock ausunfernden Friend wurde das konzert beendet, und das Publikum nach ca 80 Minuten nach Hause oder zu der anschließenden Party im Forum entlassen.

Als Fazit lassen wir nur gelten: Blackmail? Immer Wieder.
Und noch was in eigener Sache: Danke an die Netten beiden Menschen aus Braunschweig die mir ihr Werkzeug geliehen haben. 

von Kristof Linke