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Allgemein
Konzertbericht

Bands
Franz Kasper
Moneybrother

Locations
JZ Kamp



Datum: 26.09.2007

Moneybrother auf Tour

Moneybrother in Bielefeld

Bielefeld (ml)    Gestern hat Moneybrother mit seinen Panthern ein Set mit neuen Liedern, Hits seiner vorherigen Alben und seinen Balladen im fast ausverkauften Kamp in Bielefeld gespielt. Das Konzert durfte Franz Kasper als Vorprogramm eröffnen.

Galerie zum Konzert
Homepage von Moneybrother
Homepage von Franz Kasper
Homepage vom Kamp


Zu Anfang des Konzertberichtes erstmal ein herzliches Dankeschön an Julius vom Kamp, dass er mich noch auf die Gästeliste mit Fotoakkreditierung gesetzt hat, obwohl ich nur einen Tag vorher angefragt habe.
Eröffnet hat den Abend Franz Kasper gegen 21 Uhr. Dieser dürfte sehr sehr wenigen Leuten ein Begriff sein, jedoch konnte er das Publikum sehr gut überzeugen. Seine Musik bewegt sich in Richtung Jazz und Blues. Dieser unterstützend hatte er auf der Bühne als Instrument abwechselnd ein Klavier, eine E-Gitarre und in fast jedem Lied eine Mundharmonika mit drauf.
Sein Set hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert. Der Umbau ging fix, so dass dann gegen 22 Uhr Moneybrother auf der Bühne standen. Es war schlagartig voller in der Konzerthalle des Clubs, in der zu dem Zeitpunkt ca. 500 Leute von doch sehr unterschiedlichem Alter standen.
Sie haben mit "Guess Who's Gonna Get Some Tonight" ihr Set angefangen. Das Lied, welches auch den Opener zu seinem neuen Album "Mount Pleasure" stellt. Auch wenn das Publikum zum Opening Act, wie meistens für Singer and Songwriter üblich, sehr verhalten war, so ging es jetzt richtig ab. Es hat einfach Spaß gemacht. Dies merkte man nicht nur dem Publikum an, sondern auch der Band. Allen voran Gustav Brendt am Saxophon, der, so ein Freund von mir, sich bewegt und gestyled ist, wie die lebende Reinkarnation von Buddy Holly. Er war das gesamte Konzert über nur in Bewegung.
Das Set war einfach sehr gut ausgewogen. Von jedem Album war etwas dabei und es war zusammen hängend. Da wurde zu Anfang ein Part gespielt, damit alle warm werden, mit schnelleren Liedern, wie zum Beispiel auch "Stormy Weather", bevor Moneybrother dann einen langsameren Part mit "Keep The Hurt At Bay" eingeführt hat.
Moneybrother sind vor zwei Jahren schonmal im Kamp aufgetreten. Dies lies man auch das Publikum wissen und fragte bei der Gelegenheit gleich nach, wer denn Moneybrother das letzte Mal im Kamp gesehen hat. Es gingen so einige Arme nach oben und so einige Leute haben gerufen.
Und so ging es dann auch weiter, bis zum ersten richtigen Höhepunkt und Kracher beim Publikum "They Building Walls Around Us", mit Sicherheit einer der Hits von Moneybrother.
Schon sehr schnell nach "They Building Walls Around Us" kam dann "Blow Him Back Into My Arms", der wohl bekannteste Song von Moneybrother, obwohl dieser als Single nur in Schweden veröffentlicht wurde. Mitsingfaktor garantiert. Auf diesen Song hat man gewartet. Definitiv. Dieses Lied, welches vielleicht so einige durch die Unplugged-Sessions mit Wir sind Helden dieses Jahr, kennen werden. Dieses Lied, welches man, als es aktuell war, auch öfters mal auf Einslive hören konnte. "Blow Him Back Into My Arms" kennt man und wenn nicht, so kommt es einem sehr vertraut vor, als ob man es irgendwo schon einmal gehört hat.
"It's Been Hurting All The Way With You Joanna" hat dann den Hauptteil des Konzertes beendet.
Das Publikum wollte noch mehr. Es wollte eine Zugabe. Die kam auch prompt mit "Just Another Sommer". Der aktuellen Single von Moneybrother. Auch wieder sehr bekannt, weil die MTV Campus Invasion in Freiburg unter anderem mit diesem Lied beworben wurde, aber halt auch, weil es die erste Single zum aktuellen Album ist. "Reconsider Me" hat den Abschluss gemacht.
Viele Bands wären jetzt wahrscheinlich schon gegangen. Auch wenn das Publikum draußen noch so viel Lärm gemacht hätte, das Publikum in Bielefeld hat übrigens viel Lärm gemacht. Moneybrother ist geblieben. Zu erst nur zu zweit. Patrick Andersson mit Akkustikgitarre und Moneybrother. Traumhaft. Endgültig beendet hat man das Konzert dann mit "Will There Be Music".
Nach 90 Minuten, einer gefühlsmäßig leider viel zu kurzen Zeit mit Moneybrother, ging ein sehr schönes, atmosphärisches Konzert zu Ende, bei dem mit Sicherheit alle ihren Spaß hatten, sowohl alt als auch jung.