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Konzertbericht

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Die Fantastischen Vier

Locations
E-Werk



Datum: 22.06.2017

Hitzeschlacht im E-Werk

35° Und es wir immer heisser Die Fantastischen Vier im Club

Köln (sd)    Schon beim Betreten der Halle trifft einen der Schlag. Draußen 35 Grad, drinnen nochmal gute fünf mehr, aber das kann den Fans die Vorfreude auf das Konzert der Fantastischen Vier nicht nehmen. Der Schweiß fließt in Strömen, die Getränke auch.
 


Schweiß, Schweiß und noch mehr Schweiß, die Fantastischen Vier lassen in Köln das E-Werk glühen. Foto: Sven A. Droste

Mit ihrem aktuellen Album Vier und Jetzt gehen die Fantasauf große Open-Air-Tour und lassen es sich nicht
Fotos zum Konzert
Homepage der fantastischen Vier
nehmen, vorher noch ein exklusives Club-Konzert im E-Werk zu spielen. Exklusiv ist das Konzert schon aus dem Grund, das sich jeder Gast anhand eine Codes, am nächsten Tag einen Livemitschnitt der kompletten Show herunterladen kann. Zudem ist es mal wieder was ganz anderes die Deutschrapppioniere nicht vor 10.000 Menschen spielen zu sehen, sondern nur vor rund 3000. (zu den Fotos)

Nach 20-minütiger Verspätung geht es dann endlich mit einem Intro von Eskei83 aka Sebastian König, seines Zeichens Disc-Jockey-World-Champion, los. Der Saal tanzt schon bevor die Fantas auf der Bühne gehen und dann endlich mit einem schönen Old-School-Medley in die Show einsteigen. Darauf folgt Heute und Danke und Und los und YeahYeahYeah und …

Die Vier geben Vollgas und es folgt ein Hit nach dem anderen. Es ist unglaublich was Michi Beck, Smudo, Thomas D und And.Ypsilon, trotz der Hitze in der Halle auf der Bühne, leisten. Wegen der unglaublichen Temperatur werfen sie immer wieder Wasserflaschen ins Publikum und es dauert nicht lange und Thomas hat sich seines Shirts entledigt. Ganz schön früh, sonst macht er sich doch erst bei Krieger nackig. Es ist auch gut, dass die Vier genug Wechselkleidung mitgebracht haben, denn es muss das ein oder andere Mal trockengelegt werden.

Der Einzige der an diesem Abend schlecht davon kommt, ist der Keyborder und Kopf der Band Lillo Scrimali. Der wurde nämlich von seiner irischen Fluggesellschaft, die ihn von Berlin nach Köln fliegen sollte, im warsten Sinne des Wortes sitzengelassen. Und nach einigen Stunden Wartezeit am Airport war klar, dass er nicht mehr rechtzeitig zur Show in Köln sein wird. Also hieß es für die Band Keyboards einpacken und ohne Tastenmann klarkommen. Was aber am Ende, zumindest für die Zuschauer, dem Konzert nicht geschadet hat.

Was soll man sagen? Es ist eine wahnsinns Best-of-Show, Thomas ist Selfie-Weltmeister, denn er hat mit mindestens der Hälfte der Anwesenden vor der Show ein Bildchen gemacht. Und Smudo? Der geht auch noch gern nach ganz vorn und nimmt ein Bad in der Menge. Ach ja und vielen war wohl auch nicht mehr klar, wie schnell Le Smu rappen kann.

Nach zwei Stunden und einigen Zugaben, ist es dann mit Troy als Abschluss leider schon vorbei. Leider, denn trotz der rekorverdächtigen Hitze hätten alle noch länger den vier fantastischen Fantas lauschen können, aber das Konzert in Köln ist ja "nur" der Auftakt für die fantastische Festivalsaison.

(ph)
 




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