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Konzertbericht

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The Red Paintings

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Forum



Datum: 11.05.2017

Wie aus Tim Burton

The Red Paintings waren im Forum Bielefeld

Bielefeld (ml)    Das Forum Bielefeld ist heute vor dem Konzert in grünes Licht gehüllt. Vor dem Auftritt von The Red Paintings läuft Apocalyptica aus den Lautsprechern und unterstreicht diese Atmosphäre super. Nun waren die Australier wieder in Deutschland.

The Red Paintings spielen nicht nur Art Rock. Insgesamt bieten sie zusätzlich eine surreale Show. Foto: Marcel Linke

Kurz vor dem Konzert wird dann eine Bühnenskulptur auf die Bühne geführt. Ein Mensch, golden angemalt, mit einer sehr schmuckvoll ausgestatten Maske steht nun auf der Bühne.

Zu "God Save Silence" findet sich dann auch der Rest der Band dort ein. Sowohl E-Gitarristen als auch Bassistin sind als Geishas gekleidet. Sänger Trash McSweeney hat eine große Krone auf dem Kopf und trägt dazu ein Gewand. Schlagzeugerin Hiroshi Kamoshita sieht aus wie eine Ritterin.

Schnell werden die Regeln erklärt. Sowohl Bühnenskulptur als auch eine weitere Leinwand werden auf The Red Paintings-Konzerten bemalt. Hierfür können sich vorher Künstler bei der Band melden, die dies machen wollen. Auch am heutigen Abend haben sich bereits im Vorfeld zwei Personen gefunden, die dies machen.

Und so spielen sich The Red Paintings dann weiter durch ihr Set, welches die surrealen Outfits auf der Bühne konsequent musikalisch fortführt. Überraschenderweise auch mit Songs, die wie "Surreal Opus" das Wort Surreal schon im Namen tragen. Aber auch "Wasps" und "Fall Of Rome" stehen für den schnellen und dabei melodisch doch sehr ausgefeilten Sound der Band.

Mit "Mad World" haben The Red Paintings dann auch noch ein Cover im Angebot zu dem sie einen Bielefelder Gastmusiker auf die Bühne holen bevor sich das Konzert langsam dem Ende nähert. Die Bilder werden fertig und es gibt nur noch wenige Songs zu spielen. Nach "You're Not One Of Them" kommt zu "Revolution" der Gastmusiker nochmal auf die Bühne, um einen Text vorzulesen, ein Text, wie er zu einer Revolution hin zu einer Dystopie ausgerufen werden könnte.

Doch selbst nach dem Abschluss des Konzerts möchte das Publikum die Band nicht von der Bühne lassen. Und so kehrt Trash McSweeney noch einmal alleine mit Akustik-Gitarre zurück auf die Bühne.