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Konzertbericht

Bands
Fatoni
Fettes Brot

Locations
Halle Münsterland



Datum: 25.11.2015

Endlich gelandet

Fettes Brot im Münsteraner Wald

Münster (ml)    Endlich sind die Teenager vom Mars gelandet. Fettes Brot besuchten die Halle Münsterland und dekorierten diese zu einem Nadelbaumwald um. Mit dabei hatten sie neben ihrer Band den Rapper Fatoni im Vorprogramm.

Die Teenager vom Mars sind im Nadelbaumwald der Halle Münsterland gelandet. Foto: Marcel Linke

Pünktlich um 8 Uhr kommt die Combo Fatoni auf die Bühne. Von draußen strömen die letzten Menschen rein. Die
Fotos zum Konzert
Homepage von Fettes Brot
Homepage von Fatoni
Kontrollen an der Halle Münsterland sind heute sehr scharf. Eine Folge des Terroranschlags in Paris.
Drinnen steigt die Party auch verhältnismäßig langsam. Das Publikum wird mit Fatoni nicht richtig warm, obwohl das Duo, bestehend aus DJ und Rapper, eine gute ironisch-witzige Performance hinlegt.

Nach 30 Minuten geht es für Fatoni dann auch wieder runter von der Bühne. Eine halbe Stunde später stehen dann die Brote dort. Der Vorhang, der die Bühne verhüllt, fällt direkt zu Anfang und Fettes Brot finden sich in einem Nadelbaumwald wieder. Passend zur Jahreszeit. Jedoch hätte man die Bäume vielleicht schmücken können, gerade jetzt wo die Weihnachtsmärkte eröffnet haben.

Mit "Teenager vom Mars" bringen Fettes Brot dann auch direkt das Titellied zu ihrem neuen Album, bevor es aber eine Reihe an Klassikern zu hören gibt. "Können diese Augen lügen", "Erdbeben" und "Nordisch by Nature" im "Ghostbusters"- und "Move It"-Mashup schließen an.
Zwischendurch mit Songs, wie "Du bist the Shit" oder "Wackelige Angelegenheit" immer wieder eher aktuelle Lieder, die aber untergehen und auch vom Publikum weniger gut aufgenommen werden, als die Klassiker oder die Singles.

Das Pulver kann eine Band, wie Fettes Brot ziemlich früh verschießen. "Jein" schließt sich an. Zu "Meine Stimme" kommt auch Fatoni nochmal auf die Bühne. Generell sind die Ansagen der Brote zwischen den Stücken heute rar gesät. So wünscht man sich eigentlich noch einen Kommentar zum Song "An Tagen wie diesen", der gerade jetzt unter dem Eindruck der Pariser Terroranschläge richtig passt. Leider spielen sich Fettes Brot hier heute durch ihr Set. Gänsehautstimmung gibt es bei diesem Lied dann aber trotzdem.

Dank der wenigen Ansagen ist dann aber mehr Platz für Musik und so gehen Fettes Brot dann erst nach rund 80 Minuten und jeder Menge weiterer Lieder im Gepäck mit "Das letzte Lied auf der Party" von der Bühne.

Es fährt ein neuer Vorhang runter. Dieses Mal kommt das Trio nur mit einem DJ zurück und spielt ein tolles Medley der uralten Band-Klassiker, wie "Definition von Fett", "Silberfische in meinem Bett", "Da draussen" oder "Die meisten meiner Feinde".

Abermals fällt der Vorhang für eine weitere Zugabe. Ein paar Songs wurden halt noch nicht gespielt und noch sind die 2 Stunden nicht ganz voll gemacht. "Lauterbach" läutet den Endspurt ein. Auch "Bettina" darf nicht fehlen und zum Abschluss kommt das obligatorische "Schwule Mädchen".
Nun haben auch Fettes Brot wieder bewiesen, dass sie unter 2 Stunden Spielzeit nicht von der Bühne gehen. Dankeschön für diesen tollen Abend. Bis zum nächsten Mal.