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Konzertbericht

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Beatsteaks
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Locations
Halle Münsterland



Datum: 09.12.2014

Beatsteaks in Münster

Ein Vergleich

Münster (ml)    Die Beatsteaks-Tour ist zu Ende und uns hat es auf mehrere Konzerte gezogen. Aber wieso denn überhaupt? Nun ja, nicht zuletzt nach dieser Tour darf man wohl behaupten, dass es da draußen eine grandiose auf dem Boden gebliebene Live-Band gibt, die sowohl kleine als auch große Konzerte wunderbar bespielen kann und dabei sogar abwechslungsreich bleibt. Wir waren in Münster ein weiteres Mal mit dabei.

Wir waren schon wieder bei den Beatsteaks unterwegs. Ziemlich spontan ging es dieses Mal nach Münster. Foto: Marcel Linke

Auch Bilderbuch waren wieder mit von der Partie und starteten den Abend pünktlich wie immer. So richtig viel hat sich im
Fotos zum Konzert
Homepage der Beatsteaks
Homepage von Bilderbuch
Hinblick zum Bielefeld-Konzert aber nicht geändert. Die Österreicher spielen solide Konzerte, die die Menge in den großen Hallen jedoch nicht mitzunehmen vermag. Das liegt zum Teil an den Ansagen, zum anderen Teil aber auch an ihren mit der Zeit nicht sehr abwechslungsreichen Liedern.

Die Beatsteaks können da schon direkt aus einem größeren Repertoire schöpfen und machen klar: Hey, wir sind nicht bloß eine gute Live-Band, sondern auch eine abwechslungsreiche Live-Band. Fingen die Konzerte am Anfang der Tour, so auch in Bielefeld, noch mit "Up On The Roof" an, kommt in Münster das gepflegte "Big Attack" als Opener zum Tragen.
Toller Einstieg und schon zu "DNA" macht Arnim klar, dass er eigentlich kein Mensch ist, den es wirklich lange auf der Bühne hält. "As I Please" und "Monster" fallen in der Anfangsphase erstmal weg, früh wird jedoch "Milk & Honey" gespielt. Es wird klar, dass sich das Publikum nicht großartig auf irgendeinen Standard an Setlist einstellen kann.
Das macht dann einfach mal den Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Live-Band aus. Die meisten Bands spulen heutzutage auf jedem Konzert das gleiche Programm runter, teils sogar mit den gleichen Ansagen. Bei vielen Produktionen geht das auch nicht mehr anders, bei den meisten sollte es aber trotzdem kein Problem sein.

Ein "To Be Strong" fehlt zwar dieses Mal, dafür gibt es "Hail To The Freaks" auf die Ohren und natürlich dürfen auch Klassiker, wie "Let Me In" oder "Hand In Hand" nicht fehlen. "Cut Off The Top" im Zugabenprogramm widmen die Beatsteaks dann einer befreundeten Band aus Münster: Den Donots. Diese sollten fünf Tage später die Halle Münsterland noch ausverkaufen, worüber wir später an auf unserer Seite noch berichten werden.

Mit "Frieda und die Bomben" sowie "I Don't Care As Long As You Sing" beenden die Beatsteaks dann ihr reguläres Zugabenset, nur um dieses Mal zweimal das Publikum vor die Halle und zurück zu locken. Das erste Mal ging es mit "I Never Was" und dem Police-Cover "So Lonely" auf die Bühne und in die Halle zurück. Mit einer weiteren Zugabe, "Beast Of Burden" und "Atomic Love", verabschiedeten sich die Beatsteaks dann erstmal für längere Zeit aus Nordrhein-Westfalen.