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Konzertbericht

Bands
Kettcar
Rob Lynch
Torpus & The Art Directors
Young Rebel Set

Locations
Kleine Freiheit



Datum: 31.01.2013

Raus aus dem Schatten des Hauptacts

Torpus & The Art Directors in Osnabrück

Osnabrück (bf)    Mit "From Lost Home To Hope" debütierten Torpus & The Art Directors im Oktober letzten Jahres beim Grand Hotel van Cleef. Jetzt ist es an der Zeit die Musik aus der Konserve in die Clubs zu bringen. Dabei müssen die vier Männer und eine Frau aus Hamburg erwachsen werden. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie der Supportact waren. Jetzt sind sie die Band, die die Leute in den Club zieht.

Torpus & The Art Directors treten aus dem Schatten der Hauptacts ins Rampenlicht. Foto: Kristof Linke

Zuvor betritt um 21.15 Uhr Rob(ert) Lynchdie Bühne in der kleinen Freiheit. Höflich wie er ist, stellt er sich zuerst namentlich vor. Außerdem erzählt er, dass er aus einer kleinen Stadt aus England kommt. Die Rede ist von London. Bereits zu diesem Zeitpunkt sammelt der Alleinunterhalter fleißig Sympathiepunkte. Nur mit seiner Akustikgitarre
Fotos zum Konzert
Homepage von Torpus & The Art Directors
unter’m Arm präsentiert er Lieder wie "Plans" oder "Whiskey". Immer wieder plaudert er munter aus dem Nähkästchen und erzählt unter anderem, dass er sich freut Torpus & The Art Directors auf ihrer Tour zu begleiten. Viel zu schnell ist seine Spielzeit von 30 Minuten vorbei. Viele hätten dem ausdrucksstarken Sänger noch länger lauschen können.


Raus aus dem Schatten: Torpus sind heute Hauptact

Um 21.55 Uhr betritt das Quintett aus dem Norden Deutschlands die Bühne der kleinen Freiheit. Heute ist IHR Abend. Sie sind die Hauptband. Bisher hat man sich als Support von Kettcar und Young Rebel Seteinen Namen gemacht und ein Publikum erspielt. Jetzt ist es an der Zeit, aus dem Schatten dieser großartigen Bands herauszutreten und eigene Konzerte zu spielen.

Musikalisch wird es jetzt natürlich deutlich abwechslungsreicher, als noch vor ein paar Minuten mit Rob Lynch. Die Band schafft es immer wieder einen wahren Soundteppich zu produzieren. Eingerahmt wird das Schmankerl von einem fähigen Tontechniker, der die einzelnen Instrumente sehr gut abmischt. Einziger Störfaktor an dieser Stelle ist das Publikum. Leider haben einige Besucher wohl verstärkten Redebedarf gehabt und ihn an Ort und Stelle voll ausgelebt.

Es entstehen immer mal kleine Pausen zwischen den Liedern. Hier und da müssen die Instrumente neu gestimmt werden. Man entschuldigt sich für diesen Umstand und erklärt, dass man es sich nicht leisten kann extra jemanden einzustellen und zu bezahlen, der das Stimmen der Instrumente übernimmt. Macht nichts! So ergeben sich kleine Verschnaufpausen, denn Lieder wie "Dancing Kids & Summers Laughter" oder "On The Round About" gehen sofort ins Bein.

Nach etwa 70 Minuten ist dann aber doch Schluss. Ein rundum stimmiger Konzertabend ist zu Ende. Bis zum nächsten Mal.