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Konzertbericht

Bands
Madsen

Locations
Skaters Palace



Datum: 04.10.2012

Madsen in Münster

Therapiestunde im Skaters Palace

Münster (ml)    Nein, Madsen sind keine Psychologen und trotzdem haben nach ihrem Konzert im Skaters Palace Münster alle Besucher das selbige glücklich verlassen. Dort hat die Band ihren Auftakt zur aktuellen "Wo es beginnt"-Tour gefeiert.

Madsen feierten ihren Tourauftakt im Skaters Palace in Münster Foto: Britta Flachmeier

"Wo es beginnt" - Name der Tour, Tourauftakt in Münster, Touropener. Hier hat es zwar nicht begonnen, nach einem, für die Band erfolgreichem, Festivalsommer geht es hier aber weiter. Es zieht Madsen zurück in die Clubs und die kleinen
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Hallen.
Der Skaters Palace ist mit 1.500 Besuchern restlos ausverkauft. Laut Sebastian Madsen ist es eigentlich das Konzert Nummer 401, angesichts des Tourauftakts macht er daraus aber eine 400.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 veröffentlichten Madsen bereits 5 Alben. "Wo es beginnt" ist dabei eindeutig das poppigste Album. Anders als auf den Vorgänger-Alben werden dem Keyboard dieses Mal mehr Parts zugestanden. Dennoch besinnen sich die Jungs auch immer wieder auf ihre Vergangenheit. Ein mittlerweile selten gespielter Song, trotzdem einer der besten von Madsen, bot den ersten Höhepunkt: "Mein Therapeut & ich". Und hier trennte sich dann auch im Publikum die Spreu vom Weizen. Es wurde zwar allgemein etwas stiller im Saal, da wohl viele Fans der Band nichts mit dem Klassiker anfangen konnten, dafür gingen die Fans der ersten Stunde umso mehr ab.

Madsen spielen in Münster ohnehin eine ziemlich gut gemischte Setlist. Etwas zu kurz kommt zwar das Album "Goodbye Logik" und auch "Frieden im Krieg" ist nur mit "Nachtbaden" vertreten. Dafür werden viele Songs vom ersten Album gespielt und natürlich auch viele Lieder vom aktuellen Album. "So Cool Bist Du Nicht" ist eine perfekte Möglichkeit damit das Publikum wieder etwas runterkommt von den vergangenen Höhentrips. Es wird ruhig und es gehen zahlreiche Feuerzeuge an.

Natürlich darf auch "Kein Mann für eine Nacht" im Set nicht fehlen. Die sympathische B-Seite, die mal ausnahmsweise nicht von Sebastian Madsen, sondern von Johannes Madsen gesungen ist.
Mit "I'm A Believer" beweisen Madsen dann auch ihre Qualitäten im Covern von Musik bevor sie ihr Hauptset nach sehr kurzweiligen 75 Minuten mit "Lass die Musik an" beenden.

Mit "Du schreibst Geschichte" und "Nachtbaden" folgt dann eine sehr kurze Zugabe mit der die Besucher glücklich in die kalte Nachtluft entlassen werden.