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Konzertbericht

Bands
Boysetsfire
Off With Their Heads
Red Tape Parade

Locations
Essigfabrik



Datum: 09.08.2012

Boysetsfire erschüttern Köln

Die Essigfabrik kocht!

Köln (meb)    Am vergangenen Donnerstag brachten boysetsfire Emocore der allerbesten Güte in die Kölner Essigfabrik. Unterstützt wurden sie dabei von den Berlinern Red Tape Parade und den US-Staatlern Off With Their Heads.

BOYSETSFIRE setzten die Essigfabrik in Brand! Foto: Markus Ebbert

Mit einer Verzögerung von ca. 20 Min. begannen die 5 Recken von Red Tape Paradeaus Berlin ihren Gig in der bis dato
Fotos zum Konzert
Homepage von boysetsfire
Homepage von Red Tape Parade
schon reichlich gefüllten Essigfabrik. Trotz allergrößter Mühen der Band gelang es ihnen nur schwerlich das Kölner Publikum aus der Reserve zu locken, weshalb es leider bei den meisten Stücken bei einem Achtungsapplaus blieb. Dennoch gibt die Band auf der Bühne Vollgas und kümmert sich nicht um die zurückhaltende Beteiligung des Publikums - tönen Red Tape Parade mit ihrem Hardcore/Emo-Mix musikalisch doch wie geschaffen für das heutige Programm.

Etwas leichter haben es dagegen schon Off with their Heads aus Minneapolis. Mit ihrem rohen Punkrock und der klassischen Powertriobesetzung erinnern sie streckenweise stark an Motörhead oder Peter Pan Speedrock. Die drei geben von Anfang an Vollgas und sorgen für die ersten Moshpits in den vorderen Reihen. Unterstützt von vielen textsicheren und stimmkräftigen Fans bieten Off with their Heads einen Querschnitt ihren beiden bisherigen Alben "From the Bottom" und "In Desolation", sowie ihrer unzähligen Split-EP`s.

Nach einer weiteren und letzten, angenehm kurzen Umbaupause geht es gegen 22 Uhr los mit dem langersehnten Auftritt von boysetsfire. Langerwartet und lautstark willkommen werden die 5 Herren aus Newark, USA. Eröffnet haben boysetsfire ihr Set mit "Release", "Eviction" und "Requiem". Überraschungen gab es neben den Klassikern auch in Form drei neuer Songs.
Eine weitere Überraschung gab es, als Mille von Kreator bei den letzten beiden Zugaben "After the Eulogy" und "Rookie" betrat. Wenngleich es eine große und angenehme Überraschung war, ein Urgestein der deutschen Metalszene gemeinsam mit BSF auf der Bühne zu sehen, war sie gleichermaßen verstörend, da Mille als auch boysetsfire etwas unbeholfen wirkten, und sich Milles kehliger Gesang nicht wirklich in das Arrangement der Songs einfügen wollte. Was auch immer sich der Initiator dieser Idee dabei gedacht hat.... man wirds vermutlich nie erfahren.