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Konzertbericht

Bands
Kidney's Laxative
Sir Cedrik
Villa Tanja

Locations
Druckerei



Datum: 25.02.2006

Lokalhelden

Lokalhelden stellen Rekord auf

Bad Oeynhausen (ml)    Mit drei Bands ist am Samstag der erste Gig unter dem Motto Lokalhelden in der Druckerei über die Bühne gelaufen. Es spielten Kidney's Laxative, Villa Tanja und Sir Cedrik als Headliner. Nebenbei war es nicht nur laut, sondern für die Druckerei sogar erstaunlicherweise voll. Mit 212 anwesenden Konzertbesuchern hat man den Besucherrekord für regionale Veranstaltungen in der Druckerei aufstellen können.

Die anwesenden Besucher und vor allem die Bands werden diesen Abend wohl nicht so schnell vergessen. Geboten wurde nur selbst geschriebene Rockmusik der härteren Gangart.
Galerie zum Konzert
Homepage von Sir Cedrik
Homepage von Villa Tanja
Villa Tanja bei OpenBeats

Dabei konnten die Newcomer Kidney's Laxative, die erst seit etwas mehr als einem halben Jahr existieren, als erste Band des Abends schon sehr gut einheizen. Neben kleinen Patzern, die man verzeihen konnte, ist vor allen Dingen das Durchschnittsalter der Band erstaunlich, was um die 15 bis 16 Jahre liegt. Noch erstaunlicher ist es, dass fast alle Lieder, die sie gespielt haben auch aus der eigenen Feder stammen und es mal zur Abwechslung, was immer noch sehr selten ist, drei Mädels, an der E-Gitarre, am E-Bass und am Gesang, in der Band gibt, die im Gegensatz zu den zwei Jungs die Überzahl gebildet haben.
Für Villa Tanja war das angeblich sogar der komplett erste Auftritt. Vielleicht in diesem Jahr? Denn für den ersten Auftritt, war da erstaunlich viel Routine drin und sie haben erstaunlich viele Fans mitgebracht. Ihr Lieder hat die Band größtenteils auf Deutsch geschrieben und sie hatten an dem Abend wohl die besten Ansagen zu ihren Liedern gemacht. Also, wenn das wirklich stimmen sollte mit dem ersten Auftritt: So ganz kann ich das nicht glauben.
Nun folgte der Höhepunkt des Abends. Sir Cedrik. Auf diese Band haben alle gewartet. Neben Klassikern haben Sir Cedrik vor allem neues Material gespielt. Obwohl schon die Band extrem laut war, konnten die Groupies von Sir Cedrik noch einen drauf setzen. Sie haben an manchen Stellen sogar die Band übertönt und hatten sicherlich einen anstrengenderen Abend als die Bandmitglieder selbst, da eineinhalb Stunden nur Pogo getanzt wurde.
Gecovert hat die Band nur zwei Lieder. Klassiker, die auf jedem Sir Cedrik-Konzert einmal gespielt werden müssen: "Seven Nation Army" und leider als einzige Zugabe "Erwin" (Original: Soilent Grün). Aber auch der aktuelle Stil ist sehr toll. Obwohl die Band ihren Stil mittlerweile komplett geändert hat, haben sich die Konzertbesucher, die Sir Cedrik schon vorher gehört haben, sehr schnell an den neuen Stil gewöhnt und gingen richtig ab.
Mit "Erwin"-Sprechchören ist das Konzert dann auch ausgeklungen.
So kann man sagen, dass der Abend für alle Beteiligten wirklich sehr toll gewesen ist und auch relativ kurzweilig war.