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Konzertbericht

Bands
Nerina Pallot
Rea Garvey

Locations
FZW



Datum: 07.03.2012

Rea Garvey auf Solopfaden in Dortmund

1.300 begeisterte Fans im ausverkauften FZW

Dortmund (sd)    Die Popularität des irren Iren hat Dank "The Voice of Germany" nochmal ordentlich zugelegt. Ein Beweis dafür sind wohl die diversen ausverkauften Shows seiner ersten Soloplatte. Die Resonanz auf das Album und die einnehmende Art des Entertainers war so unfuckingfassbar, dass einige Gigs der "Can't Stand the Silence Tour 2012" in größer Locations verlegt wurden.

Rea Garvey bei einem Auftritt im FZW/Dortmund am 07.03.2012. Foto: Sven A. Droste

Eine Reise ins Herz des Rurpotts ist schon oft eine logistische Herausforderung. Am 07. März jedoch war der dichte
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Homepage von Rea Garvey
Homepage von Nerina Pallot
Feierabendverkehr durch die freundliche Unterstützung von Verdi und den Streiks im ÖPNV exponentiell in die Höhe geschossen. So standen dem entspannten Konzertabend erst mal einige Kilometer Stau und eine gründliche Prüfung der Geduldsfäden voraus. Endlich angekommen, konnte die Show aber losgehen.

Während sich die letzten Plätze im Dortmunder FZW füllen, entert Nerina Pallot die Bühne. Die Londonerin hat ebenfalls "The Voice ..." einen sprunghaften Anstieg ihrer Bekanntheit zu verdanken, sie stand Rea in der TV Show beratend zur Seite. Nerina war es, die den Abend eröffnete - alleine, nur mit Gitarre und Piano, einer wunderbaren Stimme und ihrer sympathischen Koketterie um ihre wenigen Deutschkenntnissen, erspielt sie sich schnell die Gunst der Anwesenden.

Kurz vor neun, Showtime für Rea Garvey. Mystische blaues Licht und die Klänge von "Iron", das im Original von Woodkid alias Yoann Lemoine, einem französischen Produzenten und Filmemacher, stammt, bilden den Auftakt der Show. Direkt gefolgt vom Titeltrack des Albums, "Can't stand the Silence".

Zwischen den Songs erzählt Rea viel über sich, die Soloplatte, wie es ist alleine für seine Arbeit verantwortlich zu sein und seine Erfahrungen und Motivation zu "The Voice of Germany". Passenderweise kommt in der Mitte Show ein weiteres Mitglied der "The Voice ..." Familie auf die Bühne. Michael Schulte singt mit seinem Mentor und Coach "Feeling good", um danach die Bühne zu übernehmen und seine Single "Carry me Home" zu performen.

Das "Can't stand the Silence" Reas erstes Solowerk ist, ist für den Iren in gewisser Hinsicht auch ein Fluch, denn es bedeutet, dass der Fundus aus dem die Songs für die Show geschöpft werden können ist nicht so groß und so muss er auch auf ein paar ältere Songs zurückgreifen um die ganze Strecke einer Soloshow zu füllen. Die Anekdoten die erzwischen den Liedern erzählt sind interessant und amüsant, aber die Leute sind gekommen um Musik zu erleben und so gibt es auch die Jam & Spoon Koproduktion "Be Angeled" im besten Euro-Dance Gewand und auch "Through the Eyes of a Child" zu hören.

Rea hat für seine Tour eine großartige Band um sich versammelt. Jason Tarver, (Bass), Stefan Lenkeit (Keys), Patrick Fa (Drums) und Thorsten Sala (Gitarre) bilden ein Soundfundament auf das man bauen kann und weiter stimmliche Unterstützung und faniliären Halt bekommt er von einer seiner Schwestern, Margaret Garvey.

Nach knapp einer Stunde und einer halben geht die Show mit "Can't stand the Silence" zu Ende. Ein Abend, den Rea Garvey mit seiner Stimme, seinem Charm und nicht zuletzt einem Talent die Leute nicht nur gesanglich zu unterhalten, zu einem guten Erlebnis gemacht hat, und damit auch den Beweis erbracht hat, dass man mit "nur" einer Platte einen ganzen Konzertabend füllen und die Fans mit danach mit einem guten Gefühl nach Hause entlassen kann.