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Datum: 20.01.2017

Mit Punkrock-Märchen auf Tour

Turbostaat kommen ins Forum Bielefeld

Bielefeld (m2w)    Kein Jahr ohne Turbostaat in Bielefeld? Fast. 2016 gab es kein Konzert der Husumer Punkrock-Band hier. Nachdem die Jungs aber ohnehin etliche Termine der Tour 2016 auf das Jahr 2017 schieben mussten, wurde nun auch Bielefeld berücksichtigt. Und statt ins AJZ zu kommen, in dem Turbostaat sonst fast immer spielen, kommen sie dieses Mal ins Forum Bielefeld.

Turbostaat sind nicht nur für ihr Songwriting bekannt. Auf ihren Konzerten verschmelzen sie quasi mit ihren Fans. Foto: Marcel Linke

Zum letzten Mal spielten Turbostaat zu Caspers Zurück Zuhause Festival Ringlokschuppen Bielefeld. Das war im Dezember 2015. 13 Monate später werden Turbostaat wieder eine eigene Headline-Show in der ostwestfälischen Metropole geben. Mit ihrem aktuellen Album "Abalonia" kommen sie ins Forum.

Turbostaat waren bislang ja ohnehin bekannt dafür, dass sie in ihren Songs großartige Geschichten erzählen. Themen werden aufgegriffen und verschlüsselt in epische Stories gepackt. Für Punkrock untypische Songlängen von über 5 Minuten sind keine Seltenheit. Nach diesem Prinzip schufen Turbostaat bereits mit dem Album "Vormann Leiss" im Jahr 2007 einen zeitlosen Klassiker, dessen Songs auf ihren Konzerten nicht fehlen dürfen.

Mit "Das Island Manöver" konnten Turbostaat ihre Erfolgsgeschichte fortstricken. Neben einer ausgedehnten Tour spielten die Flensburger auch zahlreiche größere Festivals. In Nürnberg durften sie vor Rage Against The Machine das Festival Rock im Park im Jahr 2010 auf der Centerstage eröffnen.

"Stadt der Angst" katapultierte Turbostaat im Jahr 2013 dann sogar erstmalig in die Top 20 der deutschen Album-Charts. Auch mit diesem Album spielten sie zahlreiche Konzerte und Festivals, so auch beim Hurricane und Southside.

"Abalonia" treibt das Storytelling von Turbostaat dann sogar auf die Spitze. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, wie der zunehmende Fremdenhass, die Flüchtlingskrise und die negativen Folgen des Kapitalismus wurden aufgegriffen und eine Geschichte dazu entwickelt. Auf ihrem Album begibt sich die Protagonistin Frau Semona auf den Weg nach Abalonia, dem Ort ihrer Träume. Ein Ort, um dem tristen Einerlei ihrer bisherigen Umgebung zu entfliehen. Das Album beschreibt den Weg nach Abalonia. Ein beschwerlicher Weg voller Angst und Hass, der ihr entgegen schlägt. Vor Abalonia schlagen die Reisenden ihre Zelte auf.
Was hier entstanden ist, ist eine Punkrockoper, die ähnlich großartig ist, wie schon Green Days Punkrockoper "American Idiot".

Aber nicht nur im Songwriting sind Turbostaat wohl eine der besten Bands, die es in Deutschland gibt. Auch live ist die Band eine Wucht. Jan kann sich ohne Instrument frei hinterm Mikrofon bewegen. Dies tut er auf Turbostaat-Konzerten dann auch rund zwei Stunden lang und büßt dabei nichts von seiner Stimme, mit der er sehr oft schreien muss, ein. Viel Bewegung ist auch bei den restlichen Musikern Programm. Rollo (Gitarre), Tobert (Bass), Marten (Gitarre) und Peter (Schlagzeug) geben an ihren Instrumenten nicht nur musikalisch alles, sondern auch körperlich. Hinzu kommt die eingeschworene Fangemeinde von Turbostaat, die jeden Text, und mögen sie noch so kompliziert sein, mitsingen kann.

Von Turbostaat sollte man sich möglichst selbst überzeugen. Am 20. Januar spielt die Band im Forum Bielefeld.
Support macht für sie die Band Freiburg.

Wann: Freitag, 20. Januar 2017, 21 Uhr
Wo: Forum, Bielefeld
Tickets: ab 20,50 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Turbostaat | Forum Bielefeld | Veranstalter