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Datum: 03.11.2013

Steven Wilson mit weiteren Deutschland-Terminen

Der Rabe singt im Herbst sechs weitere Male

Erlangen (ph)    Gute Zeiten für Steven Wilson Fans: Während das neue Album seines Projektes Blackfield (30.8., gemeinsam mit Aviv Geffen) in den Startlöchern steht, beehrt der barfüßige Retter des Prog Deutschland im Herbst dieses Jahr schon zum zweiten Mal mit seinem Solo-Projekt. Bereits im März stellte Wilson seine aktuelle Scheibe „The Raven That Refused to Sing (And Other Stories)“ auf einer grandiosen und ausverkauften Tour vor. Nach zahlreichen Auftritten in Nord- und Süd-Amerika sowie einigen Festivals stehen nun sechs weitere Deutschland-Termine auf dem Programm.

Steven Wilson und Band Foto: Diana Nitschke

Steven Wilson – Mitglied in mindestens fünf Bands, Produzent, Label-Eigner, musikalisch unglaublich talentiert, Workaholic und offenbar Besitzer einer nie versiegenden Quelle an Inspiration – hat ein sehr gutes Gespür dafür sich mit Musikern zu umgeben, die seine Vorstellungen von Musik perfekt umsetzen können. So fand sich bereits für seine erste Solo-Tour (Grace for Drowning 2011/2012) ein Line-up zusammen, das schon fast Super-Group-Charakter hat. Es besteht aus Marco Minnemann (Schlagzeug), Nick Beggs (Bass/Chapman Stick), Guthrie Govan (Gitarre), Adam Holzman (Keyboards) und Theo Travis (Flöte / Saxophon). Es war es nur logisch, dass er mit dieser Band bereits einige Monate nach Tour-Ende im Studio verschwindet um sein neues Album aufzunehmen.

Entstanden ist ein Album, wie es sie heutzutage nicht mehr oft gibt. Ein Konzeptalbum, das als solches verstanden, gehört und erlebt werden möchte. Artrock, Klangwelten, progressive Song, die auch nach zehn Minuten noch keine Längen haben. Einzelne Songs zu hören oder gar nur anzuspielen – von Wilson verhasst – verbieten sich hier von selbst. „The Raven That Refused to Sing (And Other Stories)“ erschien am 1. März diesen Jahres und stieg auf Platz drei in die deutschen Charts ein.

Wilson ist Perfektionist. Man kann sich also darauf verlassen, dass er dieses Meisterwerk auch auf der Bühne, ins rechte Licht rückt. Seine - handwerklich auf jeder Position im Weltklasse-Format besetzte - Band ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.

Die Tickets kosten zwischen 28 und 44 Euro. Für jede Show sind noch Karten zu haben.

26.10.2013 Bremen - Pier 2
27.10.2013 Bielefeld - Ringlokschuppen
28.10 2013 Hannover - Theater am Aegi
30.10.2013 Dresden - Alter Schlachthof
01.11.2013 Leipzig - Theater Fabrik
03.11.2013 Erlangen - Heinrich-Lades-Halle