Home

Taglist:

Allgemein
Vorbericht

Bands
As I lay dying
Caliban
Trivium
Upon A Burning body

Locations
X



Datum: 26.10.2012

Trivium, As I lay dying, Caliban, Upon a burning body im Herforder X

Beste Zutaten für Metalcoreabend in Herford

Herford (mer)    Die Bookingabteilung des Herforder X beweist mal wieder Humor und ihren schon traditionell sehr breit gefächerten Geschmack. So verwundert es nicht, dass man in den Livedates der Location zwischen Menowin Fröhlich unplugged, Pandarapper Cro (Jugendliche unter 16 Jahren haben nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder einem erwachsenen Erziehungsbseauftragten Zutritt zu der Veranstaltung), ASP und einem Auftritt der 80er Jahre New Wave Band The Human League ein wirkliches musikalisches Highlight versteckt hat. Am 26.Oktober beehren die Trashmetalrocker Trivium aus Florida die heiligen Hallen des ehemaligen Kick. Und um die ostwestfälischen Metalheads mal so richtig zu beschenken, packt man sogar As I lay dying, Caliban und Upon a burning body ins Vorprogramm.

Upon a burning body sind wohl das unbeschriebenste Blatt des hier ausfspielenden Bandquartetts. Und auch der Verfasser dieser Zeilen muss zugeben, dass er von dieser Band noch nie gehört hat. Das Internet verrät jedoch das es sich hier um eine Deathcore-Band aus San Antonio handelt, welche sich im Jahre 2005 gegründet hat und in diesem Jahr mit ihrem Drittlingswerk erste Chartserfolge in Amerika verbuchen konnte. Man darf also gespannt sein.

Nowhere to run, no place to hide

Im Anschluss heißt es dann "Nowhere to run, no place to hide", wenn die deutsche Metal-Core Band Caliban das Zepter übernimmt. Die Heaven Shall Burn Buddies haben zu Beginn des Jahres ihr achtes Studioalbum veröffentlicht und konnten im Zuge dessen ihre bisher größten Chartserfolge feiern. Und wer beim Haltestelle Woodstock Festival in Polen über 200.000 Zuschauer zum ausflippen bringt, dem dürfte das beim ostwestfälischen Metalpublikum ebenso gelingen.

Im gleichen Genrewasser fischen derzeit As I lay dying. 2011 spielten die US-Amerikaner, im Rahmen ihrer Welttournee, eine begeisternde Show auf dem (wie stets) restlos ausverkauften Wacken Open Air, dazu unzählige weitere ausverkaufte Club- und Festivalauftritte, Billboard-Chartplatzierungen, etc. Definitiv handelt es sich hier um eine der Genregrößen im derzeitigen Metalzirkus. Und wenn man sich die Qualität des bisherigen Outputs an Studioalben anschaut, muss man den Jungs auch ein "absolut verdient" attestieren. Und wie schon im Frühsommer, reicht die Band nach ihrem Auftritt das Staffelstabmikro an Trivium weiter.

Trivium gelten momentan als die Kritikerlieblinge im Metalcorebereich. Durchweg gute Kritiken für ihr aktuelles Album In Waves, darunter sogar einmal Platte des Monats in der Musikzeitschrift Visions, welche noch nicht mal hauptsächlich den Metalkosmos beleuchtet, führten zu einer Top 10 Platzierung in den deutschen Albumcharts. Und da die Männer um Matthew Haffey um ihre treue und stets wachsende Fanbase in Deutschland wissen, schauen sie in regelmäßigen Abständen vorbei und servieren ihre Hits einem ständig anwachsenden Livepublikum. Die Zutaten sind gegeben und alles scheint bereit für den größten Metalcoreherbstabend den Ostwestfalen je gefeiert hat. Es ist angerichtet.